Ben Becker: Wiedergeboren als Gänseblümchen

Ben Becker: Wiedergeboren als Gänseblümchen
Ben Becker © Cover Media

Ben Becker (50) hat schon genaue Vorstellungen, wie es nach seinem Tod weitergehen soll.

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Größter Wunsch

Der Schauspieler ('Comedian Harmonists') bereitet gerade in Berlin einen Abend über die Bibelgestalt Judas vor. Der Star ist fasziniert von religiösen Themen und scheut auch nicht den Gedanken an den Tod: "Ich möchte als Gänseblümchen wiederkommen", gab sich der Berliner offen im Gespräch mit 'Bild': "Darum will ich auch am Stück in die Erde gelassen werden, damit aus mir ein Gänseblümchen wachsen kann. Außerdem bin ich eitel: Vielleicht buddelt irgendwann jemand meinen Schädel aus und stellt ihn ins Museum. Ich wollte mich auch immer in einer Telefonzelle in einen Block Kunstharz gießen lassen und dann ab ins ins Museum of Modern Arts."

Das Thema Tod begleitet ihn schon seit einiger Zeit: Beckers Stiefvater Otto Sander (73, 'Der Himmel über Berlin') starb vor zwei Jahren und das hat ihn zum Nachdenken gebracht: "Die Einschläge kommen näher. Mein Papa ist tot, er ist mit 73 gestorben. Das ist in 23 Jahren. Mein bester Freund stirbt gerade, ich besuche ihn oft im Hospiz. Man wird älter, und feiert nicht mehr die Nächte durch. Ich esse lieber Käsekuchen, gehe zur Vorsorgeuntersuchung und schaue Tatort."

Aber er bleibt auch beruflich schwer beschäftigt: Ben Becker dreht gerade den ZDF-Dreiteiler 'Berlin - Der geteilte Himmel', in dem er an der Seite von Tom Schilling (33, 'Oh Boy'), einen skrupellosen Stasi-Führungsoffizier in den 70er Jahren gibt. Es wird aber noch etwas dauern, bis man den talentierten Darsteller in der Rolle sieht, denn das Drama wird erst 2017 ausgestrahlt. Fans, die ihn hautnah erleben wollen, können ihn am 18. November im Berliner Dom bei dem Abend über Judas sehen.

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