Ben Affleck: Ich erkenne mich nicht

Ben Affleck
Ben Affleck © Cover Media

Ben Affleck (42) wurde in den Medien schon auf Arten beschrieben, in denen er sich absolut nicht wiederfand.

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So wie man mich darstellt

Der Schauspieler ('Argo') ist immer wieder überrascht von der Kreativität einiger Medienvertreter, die zuweilen haarsträubende Storys über sein Privatleben verfassen. Seine Total-egal-Haltung, die er dabei manchmal an den Tag legt, scheint die Sache zuweilen nur noch schlimmer zu machen: "Ja, natürlich habe ich das [den Prüfstand durch die Medien] in meinem Leben auch schon erlebt, sowohl in Hinsicht darauf, dass ich auf Arten beschrieben wurde, in denen ich mich überhaupt nicht wiedererkannte, als auch in Zeiten meines Lebens, in denen ich entschied: 'Ist mir egal, was passiert, ich bin so, wie ich wirklich bin und lass die Dinge einfach laufen'", beschrieb der dreifache Vater im Interview mit der britischen Zeitung 'Metro'. "Die negative Resonanz, die daraufhin entstanden ist, brachte mich ins Grübeln, warum mir das eigentlich so viel ausmacht. Und warum es so viel Feindseligkeit erzeugt."

Dieses Thema wird auch in seinem neuen Film 'Gone Girl' aufgenommen, bei dem der Star die Hauptrolle übernahm. Der Thriller handelt von einer vermissten Frau und wie ihr Ehemann Nick - gespielt von Ben - mit dem daraufhin entstehenden Medieninteresse umgeht und von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. "Ich glaube, was wirklich wichtig ist, ist das Thema des Rollenspielens. Die Art, wie dich die Medien in bestimmte Rollen stecken: 'Okay, du bist der liebevolle Ehemann' oder 'Du bist der mordende Ehemann' oder 'Du bist der skandalöse Verräter', oder was auch immer. Wir verwandeln Menschen zu leicht verdaulichen Archetypen. Und als sich Nick nicht auf eine Weise verhält, wie sich ein trauernde Ehemann verhalten sollte, bringt das die Leute, die ihn durch die Medien wahrnehmen, total gegen ihn auf", zog Ben Affleck Parallelen.

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