Bekommt Brad Pitt seinen langersehnten Oscar?

Brad Pitt hofft in diesem Jahr auf einen Oscar.
Wird Brad Pitt in diesem Jahr einen Oscar mit nach Hause nehmen? © dpa, Hannibal Hanschke

Hoffen auf den Goldjungen

Bekommt Hollywood-Star Brad Pitt in diesem Jahr endlich die begehrteste Film-Trophäe der Welt? Gleich zweimal ist der Lebensgefährte von Angelina Jolie für den Oscar nominiert. Sollte er einen der Goldjungen mit nach Hause nehmen, könnte das für ihn die Wandlung vom ewigen Schönling zu einem der ganz Großen der Kino-Geschichte bedeuten.

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Der sechsfache Vater ist für seine Darbietung in dem Sportler-Drama 'Moneyball' als 'Bester Hauptdarsteller' nominiert und würde damit in einer für ihn eher untypischen Rolle geehrt. In dem Film, der auf einer wahren Begebenheit basiert, verkörpert der Beau weder den romantischen Helden, noch den schönen Draufgänger, sondern einen stillen und nachdenklichen Football-Manager. "Er hat eine eigene Vorstellung von Werten. Und vor allem, was wir uns selbst und anderen wert sind. Er ist ein eigensinniger, stiller Sieger", so Pitt über seinen Filmcharakter.

Und für seine Rolle hatte Pitt auch ein lebendiges Vorbild: Billy Bean, einst als Football-Star gehandelt, hat als erster seine Mannschaft nicht nach sportlichen, sondern nach strengen Finanzkriterien modern gemanagt und den Sport damit für immer verändert. Und was sagt er dazu, dass ausgerechnet Brad Pitt ihn auf der Leinwand verkörpert? "Ein bisschen unwirklich, aber es gab schlimmere Kandidaten", so Beane.

Nominierte als 'Bester Hauptdarsteller': Gary Oldman, Jean Dujardin, Demain Bichir, Brad Pitt und George Clooney.
Gary Oldman, Jean Dujardin, Demain Bichir, Brad Pitt und George Clooney hoffen auf den Oscar als 'Bester Hauptdarsteller'. © REUTERS, HANDOUT

'Moneyball' ist in insgesamt sechs Kategorien für den Oscar nominiert. Sollte es mit einer Trophäe dennoch nicht klappen, hat auch noch der Streifen 'The Tree of Life' Chancen, als bester Film ausgezeichnet zu werden. Pitt spielt in dem Drama ebenfalls die Hauptrolle und hat den Film auch nebenbei noch mitproduziert. Beide Projekte galten auch schon als Anwärter für die 'Golden Globes' und die 'SAG'-Awards, gingen bisher aber immer leer aus. Wenn es nach Pitt ginge, so würde er sowieso alles anders organisieren: "Mir wäre es lieber, wenn wir die ganzen Verleihungen an einem Wochenende abhaken könnten, statt verteilt über zwei oder drei Monate. Es sollte wie das 24-Stunden-Rennen von Le Mans sein. Und wer am längsten durchhält, der kriegt alles", so der 48-Jährige im Interview mit RTL.

Zu wünschen wäre es ihm, nur hat er mit George Clooney, Jean Dujardin, Gary Oldman und Demain Bichir harte Konkurrenz an seiner Seite. Am Sonntag, den 26. Februar, werden wir erfahren, ob Brad Pitt den legendären Satz 'And the Oscar goes to….' im Zusammenhang mit seinem Namen hören wird.

(Bildquelle: Reuters)

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