Hollywood Blog by Jessica Mazur

Beauty-OP 2.0: Unsere Hollywood-Bloggerin Jessica Mazur hat es gewagt

Jessica Mazur hat sich 'verschönern' lassen.
Jessica Mazurs 'OP-Ergebnis': Nase kleiner, Mund größer.

von Jessica Mazur

Ihr Lieben, es ist so weit. Nach gut zehn Jahren in L.A. konnte ich dem Druck, den der Schönheitswahn hier in der Stadt auf einen ausübt, einfach nicht länger standhalten. Ich hab´s also getan. Neue Nase, neuer Busen, vollere Lippen, Wangenimplantate... Das volle Programm eben. Und was soll ich sagen? Es hat gar nicht wehgetan. Stattdessen war meine Rehabilitationszeit stets nur einen Display-Touch entfernt...

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Denn nein, natürlich habe ich mich nicht wirklich bei Dr. Nip & Tuck unters Messer gelegt. Ganz so weit haben sie mich dann doch noch nicht. Stattdessen habe ich mich von einer App 'verschönern' lassen, die sich hier in Hollywood größter Beliebtheit erfreut. 'Mod Your Bod‘ heißt das Ganze und ist eine Idee des plastischen Chirurgen Dr. Navin Singh. Und plötzlich sind 'boob job', 'nose job' oder auch Po-Implantate à la Kim Kardashian nur noch einen Klick entfernt.

Die Veränderungen am eigenen Body sind schnell gemacht. Alles was man benötigt, ist ein geeignetes Foto von dem gewünschten Körperteil, und schon kann´s losgehen. Zur Auswahl stehen 'Nase/Kinn', 'Busen', 'Bauch', 'Hüftgold' und 'Hintern'. Dann kann man mit dem eigenen Zeigefinger alles so formen, wie man es sich wünscht. Ist das Körperteil fertig modelliert, bietet die App eine Vorher/Nachher-Funktion, um noch mal zu verdeutlichen, wie viel schöner, schlanker oder straffer man geworden ist. Das Ergebnis kann man dann nicht nur mit einem Klick dem Schönheitschirurgen zukommen lassen, sondern auch gleich einen Termin mit seiner Praxis vereinbaren, um das Wunschbild vom Foto Wirklichkeit werden zu lassen.

Mit seiner App bedient der findige Doc genau den Markt. Denn hier in der Stadt legt sich eigentlich keiner mehr unters Messer, ohne nicht vorher schon zu wissen, wie das Ergebnis hinterher aussehen wird. Insbesondere wenn es um Veränderungen im Gesicht geht. Viele Praxen in L.A. bieten ihren Patienten deshalb inzwischen 3D-Prints an. Dabei wird aus einem Foto ein Hologramm erstellt, aus dem dann ein Gips-Modell entsteht.

Ich muss sagen, das ist doch mal ein Trend, den ich sehr begrüße. Denn jeder, der schon einmal durch Beverly Hills geschlendert ist, weiß, dass so manch eine(r) hier den Eingriff lieber hätte sein lassen sollen. Und ich persönlich bin natürlich auch froh, dass ich endlich weiß, dass ich von der Michael-Jackson-Nase und den Dolly-Buster-Brüsten lieber die Finger lasse. Wo bitte ist der Reset-Button?

Viele Grüße aus Lalaland sendet

Jessica Mazur berichtet über ihren Selbstversuch.
Jessica Mazur findet: Das ist dann doch zu viel des Guten.