Bear Grylls: Setzt er das Wohl der Kinder aufs Spiel?

Bear Grylls: Setzt er das Wohl der Kinder aufs Spiel?
Bear Grylls © Cover Media

Bear Grylls (41) steht in der Kritik, weil er seine Söhne ohne Schutzhelme Gleitschirmfliegen lässt.

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Gleitschirmfliegen ohne Helm

Der TV-Abenteurer, der vor allem durch seine Abenteuer-TV-Reihe 'Ausgesetzt in der Wildnis' bekannt wurde, gab gerade zu, dass seine Söhne Jesse (10) , Marmaduke (8) und Huckleberry (6) auf den wichtigen Schutz verzichten dürfen. "Die Leute drehen durch, weil ich meine Söhne Gleitschirmfliegen lasse. Aber ich achte auf ihre Sicherheit. Wir sollten wahrscheinlich Helme und so Zeug haben, aber die Sache ist, dass ich weiß, wie man das sicher macht", so Bear in der britischen Zeitung 'The Times'. "Das Gesetz sagt: 'Setz einen Helm auf', aber ich kenne den Sport gut, ich weiß, wo die Risiken liegen."

Dieser Kommentar sorgte natürlich sofort für Entsetzen. Allen voran Paragliding-Profi Patrick Court zeigte sich besorgt. Seine Tochter müsse immer mit Sicherheitsausrüstung versorgt sein, wenn sie ihr Hobby ausführen will. "Wenn ich mein eigenes Kind mit zum Gleitschirmfliegen nehme, stelle ich sicher, dass sie einen Schutzhelm trägt", versicherte er gegenüber 'MailOnline'. "Es ist ein riskanter Sport und dieses Risiko will man doch minimieren. Ohne zusätzlichen Nachteil kann man so sein Kind vor einem Unfall bewahren. Beim Gleitschirmfliegen ist immer ein Risiko dabei. Als Lehrer rate ich dazu, dass Kinder über 14 sein sollten. Ich würde niemanden kritisieren, der seine Kinder zum Paragliding mitnimmt, aber ich würde meinen einen Helm aufsetzen. Es ist wie beim Segeln. Da ist es auch eine gute Idee, sicherzustellen, dass das Kind eine Schwimmweste trägt."

Bear Grylls scheint sich von der Kritik nicht aus der Ruhe bringen zu lassen: Statt einer Antwort tweetete er lieber ein Video von einem Mann, der über einen 350 Meter hohen Wasserfall balanciert.

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