'Batman v Superman: Dawn of Justice': Ben Affleck und Henry Cavill kämpfen als Superhelden gegeneinander

"Batman v Superman": Warum kämpfen die Superhelden gegeneinander?
In "Batman v Superman" schlüpft Ben Affleck in die Rolle des dunklen Ritters © Warner Bros. Entertainment Inc.

Am 24. März startete "Batman v Superman: Dawn of Justice" in den deutschen Kinos und der Großteil der Cineasten fragt sich: Warum zum Teufel bekämpfen sich mit dem Milliardär Bruce Wayne (Ben Affleck) und dem Kryptonier Clark Kent (Henry Cavill) zwei Helden, die doch eigentlich auf derselben Seite stehen? Sind Gotham City und Metropolis etwa zu klein für die beiden übergroßen Egos und es kann frei nach dem "Highlander"-Motto "nur einen geben"? Was hat es mit dem Beef auf sich?

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Kinostart des Comic-Krachers

 

Mit großer Macht kommt großes Gefahrenpotenzial

 

Eines gleich vorweg: Mit einem angekratzten Ego von Herrn Wayne hat sein Zwist mit dem übermächtigen Superman nichts zu tun. Vielmehr beobachtet er mit großer Sorge, dass der Außerirdische auf der Erde als eine Art Gottheit angesehen wird und sich immer fanatischere Anhänger um ihn gruppieren. Mit seinem Kampf gegen Superman will er daher in erster Linie beweisen, dass nichts Göttliches an dem fliegenden Superhelden ist. Auch deshalb fragt er Clark Kent alias Superman im Trailer: "Sag mir, kannst du bluten? Du wirst es!"

Wer das Ende von "Man of Steel" gesehen hat, der weiß, dass auch bei der Rettung der Erde einiges zu Bruch gehen kann. Der Konflikt in "Batman v Superman" könnte dabei einen der größten Kritikpunkte des Vorgänger-Films ausmerzen. Viele Superman-Fans bemängelten, dass ihr stets strahlender Held in "Man of Steel" fast so viel Schaden anrichtete, wie seine Widersacher. Dieser Punkt wird im neuen Film als wichtige Fragestellung aufgegriffen.

Denn auch Afflecks Charakter macht sich in "Batman v Superman" Sorgen, der Übermensch habe seine Macht nicht unter Kontrolle - zumal er wie der Trailer schon verriet die Endschlacht von "Man of Steel" aus der Opferperspektive wahrnahm und sah, wie Superman ganze Straßenzüge platt machte. Gegen eine derartige Übermacht muss man sich vorbereiten, sollte sie sich jemals dazu entschließen, die Seiten zu wechseln.

 

Lex Luther redet ein Wörtchen mit

 

Und dann wäre da noch der tatsächliche Bösewicht, Kult-Glatze Lex Luthor (Jesse Eisenberg). Natürlich hat der Intrigant seine Finger im Spiel und weiß ganz genau, wie er die beiden Helden gegeneinander ausspielen kann. Die Tatsache, dass bald auch ein "Justice League"-Streifen in die Kinos kommen soll, legt aber die Vermutung nahe, dass sich Batman und Superman doch noch vertragen.

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