Bass Sultan Hengzt will schwule Rapper sehen

Bass Sultan Hengzt will schwule Rapper sehen
Bass Sultan Hengzt © Cover Media

Bass Sultan Hengzt (32) würde sich über einen schwulen Künstler in der Rap-Szene freuen. Der Berliner Rapper ('Der Schmetterlingseffekt'), der sich selbst als "anti Hip-Hop" bezeichnet, weiß zwar, das Homophobie noch immer ein Problem in seiner Subkultur ist, würde sich aber gerade deshalb über einen homosexuellen Kollegen freuen.

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"Ich würde das feiern"

Auf die Frage, ob dieser dann auch wirklich eine Chance hätte, antwortete B.S.H. im Interview mit 'rbb': "Auf jeden Fall. Ich denke auch, die Fans sind im Vergleich zu vor zehn Jahren toleranter. Es kommt mir ein bisschen mehr Bio vor, die Fans sind mehr Bio", erklärte er lachend.

Weiter betonte der Musiker: "Ein schwuler Rapper wäre auch super für das Marketing. Ich würde das jedenfalls feiern, mir das angucken und die Karriere verfolgen, weil ich sowas interessant finde und weil die Mucke gut ist. Dann ist auch ganz egal, ob du schwul bist oder nicht. Am Ende des Tages geht's nur um die Musik."

Solidarität zeigte der Rapper auch mit dem Cover seines neuen Albums 'Musik wegen Weibaz', auf dem sich zwei Männer küssen. Leider rief das Bild nicht nur positive, sondern auch negative Reaktionen hervor, weshalb Bass Sultan Hengzt nur noch entschlossener war, das Cover an die Öffentlichkeit zu bringen.

"Ich bin jetzt nicht der Retter der Schwulenszene oder sonst irgendwas. Aber ich weiß, was Recht und Unrecht ist. Und wenn man so was sagt, dann ist es Unrecht. Und egal, was die Hiphop-Szene von mir hält, bringe ich das Cover erst recht raus", betonte der Bühnen-Star.

Früher waren die Liedtexte des Rappers übrigens auch nicht immer ganz einwandfrei, allerdings sieht Bass Sultan Hengzt heute ein, dass er damals achtloser war als heute. Was den Wandel in ihm bewirkte?

"Vor fünf Jahren habe ich eine Tochter bekommen, und da hat es boom gemacht. Seitdem achte ich mehr darauf, was ich sage. Ich will jetzt einfach weiter Musik machen machen und gleichzeitig ein guter Papa sein. Ich bin ruhiger geworden und gehe den Leuten nicht mehr so auf die Nerven", erklärte er kürzlich im Gespräch mit 'SPIEGEL online'.

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