Barbra Streisand: Zu Hause schüchtern

Barbra Streisand
Barbra Streisand © Cover Media

Barbra Streisand (72) will nicht mal in ihren eigenen vier Wänden singen.

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Da bleibt sie lieber unsichtbar

Die legendäre Künstlerin ('What Kind of Fool') ist die einzige Performerin, die fünf Nummer-eins-Alben in fünf Jahrzehnten veröffentlichte. Aber überraschenderweise will sie nicht im Mittelpunkt stehen, sobald sie von der Bühne gegangen ist. "Ich gehörte niemals zu der Art Mensch - ich singe nicht mal zu Hause! Ich kann nicht singen, wenn ich die Menschen sehen kann. Da bekomme ich Angst", gestand sie gegenüber dem 'People'-Magazin. "[Das Singen] dreht sich nicht ums Performen. Ich mag es, wenn es nur ich und meine Musik sind. Ich muss nicht charmant oder witzig sein."

Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht Menschen bewundere, die genau diese Eigenschaften an den Tag legen. Während ihres Interviews mit der Publikation erinnerte sich die Ikone an eine Zeit, als sie noch jeden Abend mit Entertainerin Liza Minnelli (68, 'Cabaret') im Haus der amerikanischen Modedesignerin Donna Karan (65) verbrachte. "Liza trat in die Mitte des Raumes, um zu singen, und ich dachte 'Wie zum Teufel macht sie das?'", erinnerte sich die beeindruckte Kollegin.

Derzeit rührt Barbra für ihr mittlerweile 34. Album 'Partners' die Werbetrommel, nutzt dafür aber nicht Twitter und Co., da die sozialen Medien sie nur verwirren. "Ich habe Twitter, aber ich weiß nicht, wie man damit umgeht", gab sie zu. "Ich denke, ich stamme vermutlich aus einer anderen Zeit." Das hielt sie aber nicht davon ab, auf der neuen Platte auch mit jüngeren Kollegen wie John Mayer (36, 'Gravity'), Blake Shelton (38, 'My Eyes') oder auch Babyface (55, 'Fire') Songs aufzunehmen. Für das Album arbeitete sie übrigens nur mit Männern zusammen - aus gutem Grund. "Ich mag Männer. Mit Männern kann man leichter umgehen als mit Frauen - meistens", erklärte die Bühnen-Veteranin gegenüber 'USA Today'. Es hatte aber noch einen Grund, wieso nur Männer mit Barbra Streisand gearbeitet haben: "Wir haben ein paar Frauen gefragt, aber sie waren nicht verfügbar, beschäftigt. Eine mochte die Texte eines Songs nicht. Die Männer waren verfügbar."

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