Barbara Schöneberger: Deshalb hält sie ihr Privatleben unter Verschluss

Barbara Schöneberger: Darum hält sie ihr Privatleben unter Verschluss
Der Echo wird 25: Barbara Schöneberger war Gastgeberin der Jubiläumsgala am 7. April © ARD/NDR/Morris Mac Matzen

Sie ist die Allzweckwaffe im deutschen Fernsehen: Barbara Schöneberger (42). Am Donnerstag führte sie bereits zum vierten Mal durch die Echo-Verleihung. Auch den Vorentscheid für den Eurovision Song Contest hatte sie vor wenigen Wochen moderiert. Doch so dauerpräsent sie auch auf dem Bildschirm ist, privat gibt die Blondine nur wenig von sich preis. Warum das so ist, erklärt sie im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

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Die Moderatorin im Interview

 

Sie sind für Ihr lockeres Mundwerk bekannt, über Ihr Privatleben schweigen Sie aber eisern, warum?

 

Schöneberger: Ich bin bisher einfach sehr gut damit gefahren. Und um ehrlich zu sein, alle anderen vernünftigen Menschen in der deutschen Unterhaltungsbranche erzählen auch nichts von ihrem Privatleben. Na gut, man kennt zwar die Frauen von Günther Jauch und Thomas Gottschalk, vielleicht auch den Mann von Sandra Maischberger, aber so richtig weiß man über die ja auch nichts. Und so ist es bei mir eben auch. Ich kenne keine ermunternden Beispiele, bei denen es anders läuft. Ich kenne niemanden, der wahnsinnig viel über seine Ehe, seine Kinder, sein Privatleben erzählt und mir als Vorbild dienen könnte. Ich finde, das gehört einfach nicht in die Öffentlichkeit. Das möchte ich alles nicht.

 

Was war die lächerlichste Schlagzeile, die Sie je über sich gelesen haben?

 

Schöneberger: "Schockdiagnose: Sie ist schwer krank, nur eine OP kann helfen" - weil ich einmal gesagt habe, dass ich mir wahrscheinlich die Augen lasern lasse. Dazu haben sie auch noch Fotos gedruckt, auf denen ich blinzele. Zum Teil auch Bildschirmabschüsse, nicht mal richtige Fotos. Im Artikel fanden sich dann Passagen wie "Wie fühlt sie sich nur, wenn sie am Morgen nicht die ausgetreckten Ärmchen ihres Sohnes erkennen kann?" Außerdem hätte ich meine schwere Augenkrankheit von meinem Vater geerbt, dazu war ein Bild von ihm mit Brille zu sehen. Ich fand den Artikel wahnsinnig lustig. Die Leute, die das schreiben, müssen darüber doch selbst lachen.

 

Sie haben bereits zahlreiche Preisverleihungen moderiert. Sind Sie vor so einer großen Verleihung wie dem Echo noch aufgeregt?

 

Schöneberger: Ich bin so aufgeregt, dass es hilft. Ich bin konzentriert und weiß, welche Voranspannung ich brauche, um gut zu sein. Ich habe kein lähmendes Lampenfieber. Ich werde weder nachts wach, noch wird mir schlecht oder ähnliches. Das hatte ich noch vor fünf oder sechs Jahren. Aber heute ist das überhaupt nicht mehr so.

 

Welche Musik hören Sie selbst privat am liebsten?

 

Schöneberger: Ich höre fast nur deutsche Musik. Wir haben inzwischen so coole deutsche Sänger. Im letzten Jahr habe ich viel Prag gehört. Aber auch Joris, Andreas Bourani oder Sarah Connor finde ich toll. Ich habe in den letzten Jahren eine richtige Leidenschaft für deutsche Musik entwickelt.

spot on news

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