Barbara Herzsprung wäre beinahe gestorben

Barbara Herzsprung wäre beinahe gestorben

Im Krankenhaus mit gefährlichen Keimen infiziert

Barbara Herzsprung wäre beinahe gestorben. Wie erst jetzt bekannt wurde, stellten die Ärzte eines Berliner Krankenhauses nach einer Gelenk-Operation gefährliche 'MRSA'-Keime in der Wunde fest ('MRSA'-Keime treten meistens als Folge von Hygienemängeln in Krankenhäusern auf).

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Barbara Herzsprung war bereits im Mai im Thailand-Urlaub gestürzt und hatte sich Hüfte und Schulter gebrochen. Noch vor Ort wurde sie operiert. Mit einem Hubschrauber ging es dann nach Deutschland zurück, wo ihr dann in einer weiteren OP sowohl ein neues Hüft- als auch ein Schultergelenk eingesetzt wurden. Damit war das Schlimmste überstanden, dachte Herzsprung.

Doch der wahre Horror sollte erst beginnen. "Mein Arzt offenbarte mir, dass meine Wunden mit 'MRSA' verseucht seien und man mir Hüfte und Schulter wieder rausholen und noch einmal durch neue Gelenke ersetzen müsse. Sonst würde ich den nächsten Tag nicht überleben", so Herzsprung zur Bild-Zeitung.

Barbara Herzsprung wäre beinahe gestorben

Sie wurde also erneut operiert, und kämpfte anschließend drei Tage und Nächte mit dem Tod. "Ich dachte, ich muss sterben", so die 57-Jährige "Die Zeit danach war die Hölle. Mein ganzer Körper schmerzte und brannte, ich hatte Lähmungen, Fieber und Schüttelfrost. Erst nach Tagen war ich übern Berg." Fast zwei Monate lang lag sie in der Klinik, nun muss sie wieder laufen lernen. Wo sie sich die lebensbedrohlichen Keime eingefangen hat, ist nicht bekannt.

Ihr Ex-Mann Bernd Herzsprung und Tochter Hannah wichen in dieser schlimmen Zeit nicht von ihrer Seite. "Es war auf der Kippe mit Barbara. Noch nie waren wir in größerer Sorge um sie", so Bernd Herzsprung. Fotos: RTL/ dpa

Bildquelle: RTL / deutsche presse agentur
 
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