Barbara Becker: Mode liegt ihr im Blut

Barbara Becker
Barbara Becker © Cover Media

Barbara Becker (47) wurde ihr Designer-Job schon in die Wiege gelegt.

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Ihre DNA

Schließlich bekam die Exfrau von Boris Becker (46) in ihrer Kindheit stets selbst gemachte Mode von ihrer Mutter geschenkt. Daher sei es kein Wunder, dass sie sich seit 2003, als sie gemeinsam mit dem Otto-Katalog diverse Kleidungsstücke auf den Markt brachte, in dieser Branche auch selbst versucht. "Meine Mutter hat früher schon meine Sachen selber genäht oder gestrickt und meine Großmutter war auch jemand, der immer sehr viel mit Textilien gearbeitet hat", erklärte sie im Interview mit 'styleranking.de' und ergänzte, dass dies natürlich einen großen Einfluss auf sie hatte: "Ich habe mich eigentlich immer sehr für Farben, Formen und Materialien interessiert." Zum vollständigen Design-Alleingang reicht ihr Können aber (noch) nicht aus: "Ich kann zwar auch ein bisschen nähen, allerdings nicht so, dass man es sich anschauen möchte", lachte Babs. Doch dafür hat die Powerfrau ja schließlich auch ihre Mitarbeiter - und die Zweifach-Mama weiß ganz genau, dass ihre Stärken in anderen Bereichen zur Geltung kommen können: "Ich sehe mich auch heute im Team eher als Lehrling. Natürlich bestimme ich auch selbst viel mit und kann auch kreativ und schöpferisch arbeiten. Aber ich bin immer von Leuten umgeben, die eine große Expertise haben und das Ganze schon sehr lange machen. Ich bin sehr froh, dass ich mit Profis arbeiten darf."

Mit denen entwirft sie dann gemeinsam ihre sportliche Mode, denn das tägliche Workout ist über die Jahre zu ihrer Leidenschaft geworden und gehört wie das Atmen zur taffen Geschäftsfrau, die bis 2001 mit dem Sportler Boris Becker verheiratet war. "Als ich 33 war, frisch geschieden mit zwei kleinen Kindern, habe ich gemerkt, dass ich mich dringend wieder mehr um mich selbst kümmern musste. Damals habe ich mit Yoga angefangen. Dann kamen Pilates und andere kraftvollere Workouts dazu", berichtete sie im Gespräch mit 'Brigitte Woman'. Die Trainings-Routine habe sie gerettet. "Damit habe ich es geschafft, bei mir anzukommen. Über den Sport und die Begegnung mit mir selbst habe ich gelernt, wer ich bin und wohin ich in meinem Leben möchte. Sport bringt uns besser in Kontakt mit uns selbst. Wenn wir etwas für unseren Körper tun, tun wir etwas für unsere Seele und unseren Geist", so die in Miami lebende Barbara Becker. Ihre Wahl-Heimat habe darüber hinaus auch viel mit ihrem Sportsgeist zu tun. "In Amerika ist Körper Kult. Es ist normal, etwas für seinen Körper zu tun - und nicht nur aus Eitelkeit, sondern, um sich selbst etwas zurückzugeben. In Deutschland ist Sport immer noch oft mit Qual und Frust verbunden. Dafür habe ich keine Zeit, dazu habe ich keine Lust, sagen viele. Aber wenn das Bewusstsein für den eigenen Körper und die Freude an der Bewegung im Vordergrund stehen, hat das nichts mit einem Muss zu tun. Dann macht Sport Spaß, wie Tanzen. Auf der Tanzfläche überlegt auch niemand, ob er noch einen weiteren Tanz durchhalten muss. Sich in seinem gesunden Körper zu bewegen, die Bewegung zu zelebrieren ist ein Geschenk."

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