'Backstreet Boys': Nach dem Tod von Ex-Manager Lou Pearlman bleiben einige Fragen ungeklärt

Backstreet Boys: Manche Fragen bleiben offen
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Betrügerischer Manager

Für die Backstreet Boys stehen in Sachen Lou Pearlman noch immer Fragen aus.

Der ehemalige Manager der Band ('I Want It That Way') verstarb am 19. August im Alter von 62 Jahren in einem texanischen Gefängnis, in dem er eine 25-jährige Haftstrafe wegen Betrugs absaß. Mithilfe des Ponzi-Systems machte er 1.700 Investoren insgesamt 500 Millionen US-Dollar (rund 446 Millionen Euro) abspenstig. Zusätzlich verklagten ihn mehrere der Popkünstler, die er während der 90er Jahre als Manager vertrat. Die Backstreet Boys konnten ihren Rechtsstreit wegen Unterschlagung von Geldern im Oktober 2014 lösen und erhielten knapp 100.000 Dollar als Entschädigung. Eines der Mitglieder, A.J. McLean (38), enthüllte nun gegenüber 'FOX411', dass trotzdem noch einige Fragen ungeklärt blieben.

"Natürlich sind wir auf der einen Seite sehr dankbar", gab der Sänger zu. "Wir hätten zu Beginn unserer Karriere ohne Lou nicht dieselben Möglichkeiten gehabt. Leider haben sich die Dinge dann so entwickelt - das war ein unglücklicher Umstand. Und es gibt immer noch ein paar Konflikte bei gewissen Mitgliedern. Ich glaube, dass wir - wenn wir vor seinem Tod die Gelegenheit dazu bekommen hätten - ihn gefragt hätten: Warum? Leider wird das aber nie passieren."

Erfolgreich sind die Jungs trotzdem noch immer. Momentan arbeiten sie an ihrem zehnten Studioalbum und wie Kevin Richardson (44) betonte, genießen sie den Prozess: "Wir experimentieren. Wir tasten uns vor. Wir fangen gerade erst an und sind aufgeregt."

Mal schauen, was die Backstreet Boys mit ihrer neuen Platte abliefern.

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