B.B. King: Er wurde nicht ermordet

B.B. King: Er wurde nicht ermordet
B.B. King © Cover Media

Eine Autopsie ergab, dass B.B. King (†89) nicht vergiftet wurde. Das hatten zwei seiner Töchter zuvor behauptetet.

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Kein Verbrechen

"Wir können mit einiger Sicherheit sagen, dass Herr King eines natürlichen Todes gestorben ist", erklärte der Gerichtsmediziner John Fudenberg gegenüber 'New York Daily News'. Es gebe keine Anzeichen, dass die Musiklegende ('Rock Me Baby') vergiftet worden sei. Fudenberg hoffte, dass das Ergebnis den Freunden und der Familie des Musikers helfe, mit seinem Tod abzuschließen.

B.B. King starb am 14. Mai in einem Hospiz in Las Vegas, in das er nach Komplikationen mit seiner Diabetes-Erkrankung eingeliefert wurde. Nach seinem Tod beschuldigten zwei von Kings elf Kindern, Patty King und Karen Williams, zwei Mitarbeiter ihres Vaters, bei seinem Ableben nachgeholfen zu haben. "Wir glauben, dass unser Vater vergiftet wurde", behaupteten beide Töchter in eidesstattlichen Erklärungen. Dies warfen sie Kings Managerin Louise LaVerne Toney sowie seinem Assistenten Myron Johnson vor.

Daraufhin wurden die Ermittlungen aufgenommen. Die Autopsie ergab, dass die Alzheimererkrankung kombiniert mit anderen Gebrechen zum Tode Kings geführt habe. "Frau Toney und Herr Johnson sind erfreut, dass die falschen und verächtlichen Anschuldigungen widerlegt wurden. Vielleicht können wir uns jetzt endlich auf die musikalische Arbeit von Herrn King konzentrieren, die er der Welt hinterlassen hat und die Hexenjagd beenden, damit Herr King endlich in Frieden ruhen kann", erklärte Brent Bryson, der Anwalt von Toney und Johnson.

Cover Media

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