Avril Lavigne: "Ich dachte ich würde sterben"

Avril Lavigne: "Ich dachte, ich würde sterben"
Avril Lavigne, hier bei einem Auftritt im Jahr 2013, will sich nach ihrer Krankheit nun wieder auf die Musik konzentrieren © John Shearer/Invision/AP

Vor wenigen Monaten meldete sich Avril Lavigne (30) mit beunruhigenden Nachrichten über Twitter. Nachdem ein Fan sich nach Neuigkeiten erkundigt hatte, schrieb Lavigne: "Es geht mir nicht gut. Ich habe gesundheitliche Probleme. Bitte betet für mich." Natürlich taten die besorgten Fans wie ihnen geheißen, und scheinbar wurden ihre Gebete erhört: In einem Interview mit dem "People"-Magazin spricht Lavigne darüber, wie krank sie wirklich war und wie es ihr nun geht.

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Sängerin über Krankheit

Monatelang habe sie sich im letzten Jahr schlapp und müde gefühlt, doch kein Arzt habe feststellen können, was ihr fehlt. Als sie im Oktober mit ihren Freunden zum Feiern nach Las Vegas fuhr, seien ihre undefinierbaren Beschwerden immer schlimmer geworden. "Ich konnte nichts mehr essen. Und als wir alle zusammen in den Pool gegangen sind, musste ich sofort wieder raus und mich ins Bett legen." Kurze Zeit nach dem Trip habe sie schließlich die Diagnose erhalten: Lyme-Borreliose. Eine Infektionskrankheit, die nahezu ausschließlich von Zecken übertragen wird und sogar zu Lähmung führen kann.

"Ich hatte das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen", beschreibt Lavigne die Symptome. "Ich konnte tagelang nicht duschen, weil ich nicht mal stehen konnte." Und schließlich: "Ich dachte tatsächlich, ich würde sterben." Ihre Mutter sei zu ihn nach Ontario gezogen, um die kranke Tochter zu pflegen. Ihr Mann Chad Kroeger habe sich, wenn immer es ihm möglich war, um sie gekümmert. Zudem hätten sie die vielen Genesungswünsche ihrer Fans durch die schwere Zeit getragen. Mittlerweile gehe es ihr auch schon deutlich besser. Ab jetzt wolle sie nur noch nach vorne schauen, ihr Leben genießen und Musik machen: Noch im April wird ihre neue Single "Fly" veröffentlicht.

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