Hollywood Blog by Jessica Mazur

Autsch, dieser Tweet ging daneben, Gwyneth!

Autsch, dieser Tweet ging daneben, Gwyneth!
Autsch, dieser Tweet ging daneben, Gwyneth! © (Foto: Splash)

von Jessica Mazur

Helle Aufregung um Gwyneth Paltrow. Ist die Schauspielerin etwa ein Rassist? Immerhin hat sie es gewagt, das für viele Amerikaner 'schlimmste' Wort überhaupt auszusprechen, bzw. zu tweeten: "Nigga". Was ist da passiert?

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Wie Paltrow ja nicht müde wird zu betonen, gehört sie zu den engsten Freunden von Jay Z und Beyoncé. Ihre Kinder nennen die beiden "Onkel Jay" und "Tante Bee", und sie selber lässt keine Gelegenheit aus, um mit dem coolen Power-Pärchen abzuhängen. So auch am letzten Wochenende. Da gab Jay Z zusammen mit Kanye West im Rahmen ihrer 'Watch The Throne Tour' ein Konzert in Paris, und Gwyneth Paltrow war mittendrin, statt nur dabei. Die Schauspielerin ließ es sich nämlich nicht nehmen, zu den beiden Musikern auf die Bühne zu hüpfen. Diesen Moment hielt Paltrow per Foto fest, postete das Ganze auf Twitter und ließ ihre eine Million Followers obendrein wissen: "Ni**as in Paris for real." Zur Info: "Niggas in Paris" ist der Titel eines Songs von Jay Z und Kanye, auf den die beiden so stolz sind, dass sie das Lied in Paris ganze 11 Mal hintereinander und damit 45 Minuten am Stück zum Besten gaben. An sich also recht unspektakulär.

Doch die Tatsache, dass Gwyneth Paltrow ihrem Tweet die Worte "for real" hinzufügte, sorgte für eine große Welle der Entrüstung. Viele sind der Ansicht, dass die Schauspielerin die beiden Musiker als "Ni**as" bezeichnet hat. Ein Begriff, den sich insbesondere Rapper nur zu gerne gegenseitig an den Kopf werfen, aber so ziemlich die höchste Form der Beleidigung, wenn es von einer Person ohne dunkle Hautfarbe kommt. Und so dauerte es nicht lange, bis hunderte von Usern Kopf standen. Die einen bezeichnen den Tweet als "einen unglaublichen Angriff", die anderen nennen die Schauspielerin "ignorant" und "ungebildet". Immer wieder war zu lesen "Sie ist ein Rassist" und nicht wenige User betonten, dass die "Narben der Sklaverei" noch zu tief sitzen, als dass eine "weiße Göre" mit diesem Wort um sich werfen dürfe. Paltrows Tweet schlug so hohe Wellen, dass sich sogar 'CNN' und die 'LA Times' dem Thema annahmen. Grund genug für Gwyneth ihre Intention zu erklären. Erneut via Twitter stellte sie klar: "Moment mal. Das ist der Titel des Songs!" Doch zu spät. Der Schaden ist angerichtet. Etwas übertrieben, wie ich finde. Als Fan würde ich mich eher darüber aufregen, bei einem Konzert 11mal hintereinander denselben Song zu hören... for real!

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

Autsch, dieser Tweet ging daneben, Gwyneth!
© Bild: Jessica Mazur