Ausgetrickst? Adriana Lima macht Werbung für Terroristen

Adriana Lima wurde übel ausgetrickst - sie macht Werbung für Terroristen.
Adriana Lima hat sich bei ihrem Video-Gruß nichts Böses gedacht. © AFP/Getty Images, LOIC VENANCE

Mit einem kurzen Video sorgte Adriana Lima (34) unfreiwillig in der Türkei für Furore: In dem offenbar in einem Fitnessstudio aufgenommenen Clip macht das Topmodel zusammen mit einem anderen Sportler lachend den 'Wolfsgruß' der türkischen Terror-Organisation Bozkurtlar ('Graue Wölfe'), spricht den Namen der Gruppe in die Kamera und heult wie ein Wolf. Sympathisiert Lima etwa mit den Rechtsterroristen? Das Dementi folgte schnell: Das Model sei hereingelegt worden, erklärte ein Sprecher der britischen 'Daily Mail'.

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Gruß an die "Grauen Wölfe"

Ein türkischer Boxer habe Lima beim Trainieren getroffen und ihr weisgemacht, der Name und die Geste würden für sein heimatliches Fitnessstudio stehen. "Adriana steht keiner politischen Partei in der Türkei nahe und bestreitet jegliche Verbindung mit diesen Gruppen", sagte der Sprecher. "Sie ist enttäuscht darüber, dass ihre Gutmütigkeit dafür ausgenutzt wurde, ein Video zu drehen, das ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung veröffentlicht wurde und das jegliche anderen Gemeinschaften aufregt."

Die 'Grauen Wölfe' stehen der rechtsextremen türkischen Partei 'MHP' nahe. Ihre Ideologie sieht die Schaffung eines Großtürkischen Reiches vor, zu ihren Feindbildern zählen vor allem die PKK und die Kurden im Allgemeinen, aber auch andere türkische Minderheiten sowie Juden, Christen und Linke. Die 'Grauen Wölfe' sind extrem gewalttätig, in den 70ern und 80ern verübten sie etwa Massaker an türkischen Aleviten und einen Bombenanschlag auf ein Denkmal für die Opfer des Völkermords an den Armeniern in Frankreich. Auch Mehmet Ali Agca, der 1981 ein Attentat auf Papst Johannes Paul II. verübte, stand den 'Grauen Wölfen'nahe. In der Vergangenheit soll die Organisation gelegentlich vom türkischen Geheimdienst unterstützt worden sein.

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