Auftrittsverbot für Kesha: Ist das die Rache von Dr. Luke?

Auftrittsverbot für Kesha: Ist das die Rache von Dr. Luke?
Der Rechtsstreit zwischen Kesha und ihrem Produzenten geht in die nächste Runde © Image Collect/ Globe-Photos

Schlechte Nachrichten für Sängerin Kesha (29, "Animal"). Ihr geplanter Auftritt bei den Billboard Music Awards wurde vom Plattenlabel ihres Produzentens Dr. Luke (42) höchstpersönlich abgesagt. Noch wenige Tage zuvor hätte die Sängerin eine Zusage für die große Show am 22. Mai von ihrem Label Kemosabe Records bekommen, kurz darauf wurde diese jedoch wieder zurückgenommen.

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Sollte bei Award-Show singen

Die Organisatoren der jährlichen Billboard Music Awards zeigten sich enttäuscht: "Wir hoffen, die beiden Parteien können sich doch noch einigen, damit wir unsere lange Beziehung zu Kesha mit einer Performance am 22. Mai fortsetzen können", hieß es in einem offiziellen Statement, wie "Us Weekly" berichtet.


"Ich wollte nur einen Song singen"

Kesha postete wenige Stunden nach der enttäuschenden Auftritt-Sperre ein verschwommenes Bild auf ihrem Instagram Account, das sie mit folgenden Worten kommentierte: "Ich hatte mich sehr auf den Auftritt gefreut und wollte ein Cover von Bob Dylans 'It ain't me, Babe' singen." Sie sei sehr traurig, dass ihr dies nun nicht erlaubt sei. Außerdem erklärte die Sängerin, dass sie während des Auftritts keinen Bezug auf die Vorfälle rund um Dr. Luke nehmen wollte. "Ich wollte nur einen Song singen", versichert die 29-Jährige.


Kesha befindet sich nach wie vor im Rechtsstreit mit ihrem Produzenten Lukasz Gottwald, der besser unter dem Namen Dr. Luke bekannt ist. Sie wirft ihm vor, er habe sie jahrelang psychisch wie physisch ausgenutzt und missbraucht. Sie könne nicht mit "so einem Monster zusammenarbeiten" und möchte daher aus ihrem Vertrag entlassen werden. In diesem hat sie sich zu sechs Alben verpflichtet. Dr. Luke weist alle Vorwürfe zurück. Vor Kurzem hatte ein New Yorker Gericht den Antrag der Sängerin abgelehnt, den Plattenvertrag mit Dr. Luke vorzeitig aufzulösen.



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