Hollywood Blog by Jessica Mazur

Aufregung um Playboy-Interview: John Mayer lässt Gehirne schmerzen

Aufregung um Playboy-Interview: John Mayer lässt Gehirne schmerzen
Aufregung um Playboy-Interview: John Mayer lässt Gehirne schmerzen © (Bildquelle: Wenn)

von Jessica Mazur

Ich habe mich schon immer gefragt, was die ganzen Promifrauen an John Mayer finden! Jennifer Love Hewitt, Cameron Diaz, Minka Kelly, Jessica Simpson, Jennifer Aniston - Mayers Liste der prominenten Exfreundinnen ist lang. Seit heute bin ich allerdings nicht nur verwundert, sondern absolut fassungslos darüber, dass überhaupt eine Frau Gefallen an John Mayer finden kann. Der Typ ist ein Vollschmock! Woher ich das weiß? Aus dem amerikanischen Playboy! Darin ist heute in den Staaten nämlich ein Interview mit John Mayer erschienen, das zu blankem Entsetzen in Hollywood führte. 'John Mayer öffnet seinen Mund und unsere Gehirne schmerzen', heißt es in der 'LA Times', 'Mayer-Interview führt zum Eklat' schreibt MTV, und der Musikblog 'Pedestrian TV' findet 'John Mayer braucht einen Maulkorb'. Keine Frage, dass ich mir das Interview bei so viel Aufregung natürlich umgehend besorgen musste. ;-).

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Und ich muss sagen: Wow, der Typ nimmt echt kein Blatt vor den Mund! Stattdessen plappert Mayer ungefiltert drauf los und scheint keinerlei Grenzen zu kennen, wenn es um die eigene oder die Privatsphäre von anderen geht. Kleiner Auszug gefällig? Bitte schön! John Mayer zum Thema Selbstbefriedigung und Internetpornographie: Es gibt Tage, da habe ich, bevor ich aufstehe, bestimmt 300 Vaginas gesehen. Mein größter Traum ist es, Drehbücher für Pornofilme zu schreiben! Typischer Fall von TMI (Too much Information)? Moment, es kommt noch besser! John Mayer findet nämlich: Ich habe unglaubliche Orgasmen mit mir selbst. Das sind grundsätzlich die Besten. Und weiter: Während ich Sex habe, laufen in meinem Kopf kleine Filmchen ab. Auch dann masturbiere ich noch. Okay John, thanks for sharing.

 Nun kann Mayer über sich selbst natürlich sagen was er will, kritisch wird es aber, wenn er über andere redet, wie z.B. über seine Exfreundin Jessica Simpson. John verriet nämlich, dass er jemanden wie Simpson nie gedatet hätte, wenn der Sex nicht so phänomenal gewesen wäre. Das Mädchen ist wie Crack-Kokain für mich. Sexuell war es verrückt. Mehr sage ich nicht. Es war Napalm. Sexueller Napalm. Na, über so viel 'Lob in der Kiste' wird sich Jessica Simpson bestimmt freuen. Jugendfreiere Worte findet der Musiker dann aber für Jennifer Aniston. Die beschreibt Mayer nämlich als die offenherzigste, süßeste und liebenswürdigste Person. Doch auch sie bekommt ihr Fett weg. Anistons Ablehnung für Seiten wie Twitter und Facebook erklärt Mayer nämlich damit, dass Jennifer noch immer im Jahr 1998 fest hängt. Autsch.

Das Fass zum Überlaufen brachte der Musiker dann aber, in dem er nicht nur das Wort "Nigger" verwendete, sondern auf die Frage, ob sich auch "schwarze Frauen" für ihn interessieren, mit folgendem antwortete: Ich glaube nicht, dass ich dafür offen wäre. Mein Schwanz ist so eine Art weißer Rassist. Ich habe ein Benetton Herz und einen verf*ckten David Duke Schwanz. (Zur Info: David Duke ist ein Politiker, der den Holocaust leugnet und führendes Mitglied im Ku-Klux-Klan war). Was für ein Vollidiot! Und mit dieser Meinung stehe ich heute in Hollywood wirklich nicht alleine da! Da half es dann auch nichts mehr, dass Mayer den halben Tag twitterte, wie leid es ihm tut, dass er das "N-Word benutzte. Tja, beim nächsten Mal am besten erst DENKEN und dann reden. Aber, ich will John Mayer nicht Unrecht tun. In dem Interview hat er nämlich nicht nur dummes Zeug, sondern auch etwas sehr, sehr Kluges gesagt. Nämlich: Ich glaube, die Welt wäre besser dran, wenn ich aufhören würde Interviews zu geben. Lieber John Mayer, du nimmst mir die Worte aus dem Mund.

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.

 

Aufregung um Playboy-Interview: John Mayer lässt Gehirne schmerzen
© Bild: Jessica Mazur