Hollywood Blog by Jessica Mazur

Auf den Spuren von Britney Spears: Was ist nur mit Justin Bieber los?

Britney Spears und Justin Bieber
Britney Spears sorgte schon für viele negative Schlagzeilen

US-Medien in Sorge um Justin Bieber

"Justin Bieber ist die neue 'crazy Britney'“ (KISS FM), "Rette dich selbst, Justin, und hör` einfach auf!“ (Boston Globe) oder auch "Justin Bieber sollte schnellstmöglich zum Seelenklempner“ (The Inquisitr). So lauteten heute nur ein paar der zahlreichen Schlagzeilen in den US Medien in Bezug auf das merkwürdige Verhalten von Justin Bieber. Inzwischen spricht selbst das People Magazine von "Verwirrung“. Andere Promis (wie z.B. Robbie Williams) äußern ihre Bedenken. Kurzum: Hier drüben ist man sich fast sicher, dass der Junge kurz vor einem "mental breakdown“ steht.

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So richtig verwunderlich wäre es ja nicht. Bieber ist 22. Wurde mit 11 entdeckt. 2014 war er der höchstbezahlte Performer unter 30 auf diesem Planeten, machte laut 'Forbes' alleine in dem Jahr geschätzte 80 Millionen Dollar. Klar, da fällt es einem schwer, Mitleid zu haben. Und trotzdem: irgendwie tut er einem ja doch leid, wenn er – wie Richard Gere in 'Pretty Woman' – plötzlich barfuß durch einen Park watet, alleine auf Bäumen sitzt, vor sich hinstarrt und ab und an ein Eichhörnchen füttert. Bei seinen Konzerten heult er auf der Bühne. Und nach seinen Konzerten zieht er durch Bars und kippt einen Tequila Shot nach dem anderen runter. Da muss man kein Psychologie-Studium haben, um zu erkennen, irgendwas stimmt da nicht.

Er selbst sagt, er komme sich vor, wie "ein Tier im Zoo“. Besonders in LA absolut nachvollziehbar. Hier kann Bieber keinen Schritt vor die Tür setzen, ohne eine Horde Paparazzi an den Fersen kleben zu haben. Plus die ständig kreischende Fans mit Handy am Anschlag. Da muss man wohl irgendwann durchknallen.

Jessica Mazur berichtet für VIP.de aus Hollywood.
Jessica Mazur berichtet für VIP.de aus Hollywood.

Die US Medien haben natürlich längst die Experten zur Hilfe gezogen, um die brisante "What´s wrong with the Biebs?“-Frage zu klären. Laut der Psychologin Ginger Clark tragen – genau wie bei Lindsay Lohan, Britney Spears, Amanda Bynes und anderen 'Child Stars' auch - die Eltern eine große Mitschuld, wenn die einstigen Kinderstars irgendwann verrückt spielen. "Nur wenn die Eltern trotz des Erfolges immer wieder Grenzen und Regeln setzen, kann so etwas gutgehen.“ so Clark gegenüber 'USA Today', "Ansonsten werden die Rollen getauscht. Das Kind wird zum Erwachsenen, und dann wird die Verantwortung wird zu viel und sie geraten außer Kontrolle.“

Wie es weitergeht mit Justin Bieber und ob er wirklich, genau wie Britney, einen absoluten Tiefpunkt erreichen muss, wird sich zeigen. Aber die Tatsache, dass sich inzwischen selbst der amerikanische Nachrichtensender 'CNN' der Sache angenommen hat und seinen Zuschauern von "Justin Bieber´s alarming behaviour“ berichtet, ist sicher kein gutes Zeichen...

Viele Grüße aus Lalaland sendet