Ashanti hatte Angst vor Stalker

Ashanti hatte Angst vor Stalker
Ashanti © Cover Media

Ashanti (35) und ihre Familie hatten wegen ihres angeblichen Stalkers Todesangst.

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Gerichtsprozess

Die Sängerin ('Foolish') erwirkte bereits vor einigen Jahren eine einstweilige Verfügung gegen Devar Hurd, der diese aber ignorierte und deshalb nun erneut vor Gericht steht. Am Donnerstag [17. März] sagte er zwei Stunden lang vor Geschworenen aus. Er wurde bereits 2009 wegen Stalkings und Belästigung zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe verurteilt, nach seiner Freilassung schickte er wieder sexuell anzügliche Nachrichten über Twitter an Ashanti und kam deshalb 2014 wegen der Verletzung der einstweiligen Verfügung erneut vor Gericht. Damals wurde der Fall aber vorzeitig abgebrochen, da ein Geschworener erkrankte.

Jetzt wird erneut verhandelt und Devar Hurd behauptet, er habe einst eine Beziehung mit der Sängerin geführt, deren Familie wolle sich nun an ihm rächen. Mit seinen Nachrichten habe er derweil keine böse Absichten gehabt, beteuerte er.

"Meine Damen und Herren, das Geschäft, in dem wir arbeiten, ist einfach sexuell", verteidigte sich der in der Musikbranche tätige Hurd. "In was für erwachsene Sachen man involviert ist, ist Privatsache. Sie versucht, die sexuellen Sachen zu einem Verbrechen zu machen."

Bezirksstaatsanwältin Carolina Holderness erklärte derweil: "Der Angeklagte glaubt, dass die Regeln nicht für ihn gelten." In ihrem Plädoyer berichtete sie außerdem von der Angst, die Ashanti und ihre Angehörigen durchleben mussten. "Die Familie war aufgebracht. Sie hatten Angst. Es geht hier nicht um einen Rachefeldzug und auch nicht um ihren Promi-Status."

Sollte Hurd schuldig gesprochen werden, drohen ihm bis zu vier Jahre Gefängnis, laut 'New York Daily News' lehnte er eine strafmindernde Verständigung im Strafverfahren ab. Die Geschworenen beratschlagen sich nun, ein Urteil wird schon bald erwartet.

Cover Media

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