Ariana Grande: Auch als Feministin darf man sexy sein

Ariana Grande: "Natürlich bin ich eine Feministin"
Ariana Grande findet, dass eine Feministin auch sexy sein darf © AdMedia/ImageCollect

Ariana Grande ist zwar erst 22 Jahre alt, doch als einstiger Kinderstar darf sie schon jetzt auf eine sehr illustre Karriere zurückblicken. Schon längst wird sie mit etablierten Pop-Sternchen wie Miley Cyrus, Britney Spears oder gar Lady Gaga verglichen. Jetzt kommt ihr drittes Album "Dangerous Woman" auf den Markt. Es ist der deutliche Versuch, ihre Vergangenheit beim Kindersender Nickelodeon endgültig hinter sich zu lassen. Grande will sich als ernstzunehmende und vor allem "erwachsene Künstlerin" etablieren.

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Neues Album "Dangerous Woman"

 

"Jede Frau sollte ihre Sexualität ausdrücken dürfen"

 

Grande hat keine Probleme damit, ihre Sexualität in diesem neuen Album auszudrücken. Im Gespräch mit spot on news unterstrich sie ihre expliziten Texte sogar noch: "Jede Frau sollte sich das Recht vorbehalten, ihre Sexualität so auszudrücken wie sie es für richtig hält. Immerhin leben wir im Jahr 2016 und nicht im Mittelalter."

Wegen ihrer sexy Auftritte in ihrem neuen Video hatten sich einige Grande-Anhänger in den sozialen Medien über ein "antifrauliches Image" beschwert. Grandes Antwort an ihre Kritiker: "Es geht mir auf die Nerven, dass sich einige Leute noch immer darüber aufregen, wenn eine Frau in einem Video ein bisschen Haut zeigt."

Grande bezeichnet sich als eine Feministin. Und Feminismus "drückt sich heute in vielen Formen aus. Selbstverständlich kann ich als junge Frau meine Sexualität zeigen, wenn ich es will. Und kann gleichzeitig für die Rechte von Frauen eintreten", so das Selbstverständnis von Grande. Die smarte 22-Jährige fügte hinzu, dass Männer nicht kritisiert werden, wenn sie sich in "welcher Form auch immer ausdrücken. Das ist nicht fair und sollte so auch nicht sein."

 

"Natürlich gibt es Sexismus in Hollywood"

 

Die junge Entertainerin nahm auch zum immer wieder hochköchelnden Thema Sexismus in Hollywood kein Blatt vor den Mund. Auf die Frage, ob sie glaube, dass Sexismus auch heute noch existiere, sagte Grande: "Machen Sie Witze? Natürlich existiert Sexismus. Meine Freundin Kesha wird von der Presse zerrissen, weil sie gegen Ungerechtigkeit ankämpft, aber Männer können praktisch machen, was sie wollen, ohne dass die Presse ein Wort darüber verliert."

Die Popsängerin Kesha hatte schwere Vorwürfe gegen ihren ehemaligen Produzenten Dr. Luke erhoben. Der Produzent soll sie demnach sexuell genötigt haben. Der Fall machte weltweit Schlagzeilen, die Sängerin fühlte sich zum Teil von dem Medien ungerecht behandelt. Der juristische Kampf hält weiter an.

Grande selbst findet, dass der Titel ihres neuen Albums "Dangerous Woman" genau ausdrückt, "wie mein Gemütszustand dieser Tage ist." Für sie sei es nicht "negativ, wenn eine Frau als gefährlich bezeichnet wird. Im Gegenteil: Ich finde das total sexy", so Grande, die am 22. Mai bei den Billboard Music Awards auftreten wird.

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