Ärger um Ivanka Trump: So schießt Chelsea Clinton gegen Donald Trump zurück

Ärger um Ivanka: So kontert Chelsea Clinton Donald Trump aus
Chelsea Clinton hatte auf Twitter eine schlagfertige Antwort für Donald Trump parat © [M] JStone/Evan El-Almin/Shutterstock.com, SpotOn

Tochter als G20-Vertretung

Es ist ein im US-Wahlkampf erprobtes Konzept: Gerät Donald Trump (71) in die Defensive, antwortet er gerne mit einem Schlag gegen seine alte Rivalin Hillary Clinton. So auch jetzt, nach den Querelen um den G20-Gipfel, bei dem Tochter Ivanka (35) sehr zum Missfallen vieler Beobachter Donald Trump am Verhandlungstisch vertreten hatte. Aber Chelsea Clinton (37) hatte binnen einer Dreiviertelstunde den passenden Konter parat.

"Haben Sie unser Land verschenkt?"

"Wenn Chelsea Clinton gebeten worden wäre, den Platz am Verhandlungstisch einzunehmen, während ihre Mutter unser Land verschenkt, dann hätte die Lügenpresse gesagt 'Chelsea for President!'" hatte Trump zunächst am Montag auf Twitter gepoltert. Minuten später antwortetete Chelsea Clinton höchstpersönlich - und das ziemlich schlagfertig: "Guten Morgen, Mr. President", twitterte sie. "Mein Vater oder meine Mutter wären nie auf die Idee verfallen, mich zu fragen. Haben Sie unser Land verschenkt? Ich hoffe nicht."

Chelsea Clintons eloquente Retourkutsche sammelte in kurzer Zeit mehr als 150.000 Likes unter den Twitter-Usern ein. Trumps wütender Spott gefiel lediglich gut 60.000 Nutzern.

Trump hatte am Wochenende beim G20-Gipfel Tochter Ivanka seinen Platz zwischen den Staatsoberhäuptern einnehmen lassen, als er die Runde für ein Vier-Augen-Gespräch verließ. Während es an der Legalität des Vorgehens wenig Zweifel gibt - Ivanka Trump gehörte der offiziellen US-amerikanischen Delegation an - sehen Kritiker die familieninterne Vertretung als unprofessionell oder Zeichen für Vetternwirtschaft an. "Der schiere Fakt, dass seine Tochter sein wichtigster Berater ist, hat einen Anklang von Nepotismus, den man nicht mehr gesehen hat, seit John F. Kennedy seinen Bruder Robert F. Kennedy zum Justizminister gemacht hat", sagte ein EU-Vertreter der "Washington Post".

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