Aretha Franklin zieht vor Gericht

Aretha Franklin
Aretha Franklin © Cover Media

Aretha Franklin (72) geht gegen ein Buch vor, in dem pikante Details über ihr Leben enthüllt werden sollen.

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Wegen Schmuddel-Biografie

Das Schlimme ist, dass eben jenes Enthüllungsbuch mit dem Titel 'Respect' von einem ehemaligen Vertrauten der singenden Diva ('Think') geschrieben wurde: David Ritz half ihr 1999 schon beim Schreiben ihrer Autobiografie 'Aretha - From These Roots' und verfasste das aktuelle Buch nun ohne ihre Zustimmung. Laut eines Insiders, der mit 'Page Six' sprach, sei Aretha "extrem wütend" wegen der Biografie und wolle nun vor Gericht ziehen.

David hatte als ehemaliger Ghostwriter sicher einen intimeren Einblick in ihr Leben, als so manch anderer, und soll für 'Respect' auch Aufzeichnungen genommen haben, die es 1999 nicht in 'Aretha - From These Roots' geschafft hatten. In seinem Werk schreibt der Autor, Arethas Touren wären als "Sex-Zirkus" bekannt gewesen, in dem es auch zu homosexuellen Liebesspielen gekommen sei. Er zitierte unter anderem Sängerin Etta James (†73, 'Tell Mama'), die angeblich gesagt haben soll: "Ich kann verstehen, dass Aretha nicht über [Sex] reden wollte. Wer möchte schon zugeben, dass er um 20 Uhr noch zum Herrn betet und sich später einem total heißen Mann hingibt?! Aretha und ich fingen [im Showgeschäft] an, bevor wir Teenager waren … wir wollten alles erleben! Ich würde nicht den Ausdruck 'sexuell aktiv' verwenden, ich würde es 'sexuell überaktiv' nennen!"

Bereits Anfang der Woche machte Aretha Franklin gegenüber 'Detroit News' deutlich, dass 'Respect' nicht nach ihrem Geschmack geschrieben sei und nannte es ein "sehr, sehr schmutziges Buch", in dem nichts außer "Lügen, Lügen und Lügen" zu finden wären. "Ich treffe mich mit einem Rechtsanwalt. Wenn das keine Verleumdung ist, dann weiß ich es auch nicht", betonte die Diva wütend.

Der Autor selbst sieht das ganz anders. Er sagte zu 'Page Six': "Ich habe 25 Jahre für 'Respect' recherchiert. Ich verstehe mein Buch als Hommage an Aretha und als ein emphatisches Porträt einer Frau, die die komplexe Kultur des Showbusiness überlebt und genährt hat."

Es scheint mehr als eindeutig, dass Aretha Franklin das nicht so sieht.

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