Arcade Fire: Unterschiedliche Ansichten

Arcade Fire
Arcade Fire © Cover Media

Win (34) und Will Butler (31) von Arcade Fire vertreten unterschiedliche Meinungen, wenn es um Songs von anderen Bands geht, die wie ihre eigenen klingen.

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Win und Will sind sich uneins

Win ist der Lead-Sänger der kanadischen Indie-Rocker ('Reflector') und sieht das recht entspannt: "Wir schöpfen alle aus derselben Quelle. Ich meine, wir alle lieben The Clash. Und The Clash bediente sich bei Elvis. Musik ist Imitation. Das ist der Kern dessen, was Musik ist. Und die Kunst liegt darin, es zu deiner Eigenen zu machen und sie makellos zu machen, auch wenn sie aus einer Million unterschiedlicher Quellen stammt", beschrieb er gegenüber dem 'Q'-Magazin.

Sein Bruder Will, der ebenso wie Wins Ehefrau Régine Chassagne (36), Richard Reed Parry (36), Jeremy Gara (36) und Tim Kingsbury zur Band gehört, sieht das anders: "Es gibt einige Hits, die Schatten von Arcade-Fire-Songs sind. Man wundert sich schon. Ich meine, wir sind groß, wir verkaufen Platten, wir können im Hyde Park spielen. Aber wir hatten nie einen Hit. Jetzt gibt es diese miesen Popsongs, die man hört, und bei einigen Elementen denkt man: 'Oh, das stammt von 'Funeral', von vor zehn Jahren, und jetzt ist es in beschi***nen Popsongs.' Was, von einem musikwissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet, echt interessant ist", meinte er.

'Funeral' war das Debütalbum von Arcade Fire und erschien im September 2004.

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