Antonio Banderas ist viel lockerer geworden

Antonio Banderas ist viel lockerer geworden
Antonio Banderas © Cover Media

Antonio Banderas (55) hat es dem spanischen Regisseur Pedro Almodovar (66) zu verdanken, dass er mit seiner ersten schwulen Rolle klar kam.

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Schwulsein ohne Vorurteile

1987 drehten sie zusammen 'Law of Desire', ein Film, der nicht leicht für Antonio war. Anfangs war es ihm unangenehm, einen homosexuellen Mann zu spielen, zum Glück konnte Pedro ihn aber beruhigen.

"Er hat in meinem Gehirn vieles entriegelt, viele verschiedene Türen", erklärte der Star im Interview mit 'ABC News'. "Ich habe viel über Moral gelernt. Ich erinnere mich noch daran, als wir 'Law of Desire' drehten. Ich machte mir Sorgen darüber, wie schwul das ganze war und wie meine Mutter und mein Vater reagieren würden.

Pedro sah mich an und sagte: 'Antonio, in der 21. Szene hast du jemanden umgebracht und damit hattest du kein Problem, oder?' Ich sagte ihm Nein. Er sagte weiter: 'Du kannst also auf der Leinwand eine Person umbringen, aber nicht küssen? Denk doch mal darüber nach.'"

Nach der Unterhaltung änderte sich viel für Antonio, der 1993 auch im Film 'Philadelphia' einen homosexuellen Mann spielte.

"Wir fingen an, uns ernsthaft darüber Gedanken zu machen. Er war die Person, die mir half, meine Vorurteile vor der Tür zu lassen", lächelte Antonio Banderas.

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