Anton Yelchin: Chrysler wehrt sich gegen Vorwürfe

Anton Yelchin: Chrysler wehrt sich gegen Vorwürfe
Anton Yelchin © Cover Media, CoverMedia
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Keine Schuld

Chrysler möchte nicht für den Tod von Anton Yelchin (†27) belangt werden.

Der Schauspieler ('Star Trek') wurde am 19. Juni von seinem Jeep zerquetscht, als dieser die Einfahrt zurückrollte. Die Eltern des Stars verklagten daraufhin Fiat Chrysler, da sie der Meinung sind, dass die Gangschaltung des Jeep Grand Cherokee defekt gewesen sei. Der Autohersteller reagierte nun und wies in der Reaktion auf die Klage jede Schuld von sich, denn seiner Meinung rühre "der Missbrauch, die falsche Verwendung oder der Schaden" von Anton Yelchin selbst her, wie es in dem Dokument, das von 'TMZ' eingesehen wurde, heißt. Die Firma erklärte zudem in dem Gerichtsschreiben, dass es keine Beweise mehr gebe, da Yelchins Eltern das Auto nach dem Unfall nicht in dem Zustand belassen und sichergestellt haben. Damit sei die Beweislage gefährdet.

Nach dem tödlichen Unfall von Anton Yelchin leitete Chrysler eine Untersuchung ein, weitere Jeep-Grand-Cherokee-Besitzer hatten eine Sammelklage eingereicht. Nachdem Yelchins Eltern ihre Klage vorgelegt hatten, offenbarte ihr Anwalt Gary A. Dordick, dass Anton Yelchin einen Monat vor und eine Woche nach seinem Tod eine Rückruf-Aufforderung für seinen Wagen bekommen hatte. "Dieser Sicherheitsrückruf war nicht genug und kam auch zu spät. Wir hoffen, dass diese Klage ihnen eine Lektion erteilt", erklärte der Rechtsvertreter.

Es scheint, dass die Eltern von Anton Yelchin vergebens auf Einsicht gehofft haben.

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