"Ant-Man" Paul Rudd wollte sich nicht ausziehen

"Ant-Man" Paul Rudd wollte sich nicht ausziehen
Paul Rudd bei einem Screening von "Ant-Man" in New York © Charles Sykes/Invision/AP

Bisher war Paul Rudd ("Dinner für Spinner") als Teil eines Ensembles in Hollywood-Komödien bekannt - nun wird aus dem 46-Jährigen plötzlich ein Superheld. In "Ant-Man" (ab 23.7. im Kino) spielt er den kleinsten Helden, den die Welt je gesehen hat. Doch der hat eine große Reichweite. In den USA spielte der Film an seinem ersten Wochenende rund 58 Millionen Dollar ein und ist in aller Munde.

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Der Schauspieler im Interview

Rudds Karriere dürfte das ganz schön durcheinanderwirbeln. "Ich war noch nie Teil von etwas, das so viel Interesse auf sich gezogen hat", sagte Rudd im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. Vor allem bei Kindern merke er einen Unterschied. "Kinder wissen eigentlich überhaupt nicht, wer ich bin, weil meine bisherigen Filme eher für Erwachsene gedacht sind."


Vor allem habe er sich gefreut, dass sich seine eigenen Kinder nun plötzlich für seine Arbeit interessieren. "Sie wissen, was ich mache, aber es hat keine Bedeutung für sie. Ich bin einfach ihr Dad", erklärte der zweifache Vater. Zur Weltpremiere in Los Angeles hat er seinen Sohn mitgenommen. "Er hat noch nie einen meiner Filme gesehen. Es hat ihn nie sonderlich interessiert", sagte Rudd. "Es war eine großartige Erfahrung, neben meinem eigenen Kind zu sitzen und zu sehen, wie sehr ihm der Film gefallen hat."


"Ein Jahr lang schlechte Laune"

Doch Rudd musste auch erleben, was es bedeutet, einen Superhelden spielen zu müssen. Monate vor Drehbeginn standen Training und eine spezielle Diät auf dem Plan. "Ich habe ein Jahr lang nichts gemacht, was Spaß macht", scherzte er. "Ich habe keine Kohlenhydrate und keinen Zucker gegessen, keinen Alkohol getrunken und war quasi ein Jahr lang ganz schön schlecht gelaunt."


Es sei ihm nicht leichtgefallen, vor der Kamera sein Hemd auszuziehen. "Ich fühlte mich ganz schön unsicher." Dennoch haben sich die Mühen gelohnt. "Ich war in meinem ganzen Leben nie so gut in Form. Und es half mir, mich in die Rolle zu versetzen. Ich dachte mir, wenn ich gut in Form bin, fühle ich mich weniger als Blender." Auch der Anzug habe dabei geholfen, sich als der Richtige für den Part zu sehen.


Nach "Ant-Man" habe er sich allerdings noch nicht als Teil des Marvel-Universums gefühlt. Das sei erst bei den Dreharbeiten zu "Captain America 3: Civil War" passiert. "Das war eine völlig neue Erfahrung", sagte Rudd. "Erst an diesem Set fühlte ich, dass ich drin bin, denn auf einmal stand Iron Man neben mir, und dann plötzlich Captain America." Gehöre er denn nun Marvel, wie Robert Downey Jr. einst gescherzt hatte? "Auf jeden Fall für die nächsten vier Fortsetzungen", sagte Rudd lachend.



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