Annie Lennox: Ich bin zu glücklich

Annie Lennox
Annie Lennox © Cover Media

Annie Lennox (59) ist lieber glücklich und nicht erfolgreich, als unglücklich und erfolgreich.

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Keine Inspiration

Die Kult-Sängerin ('Why'), die in den 80ern als Teil des britischen Duos Eurythmics Riesenerfolge feierte, hat seit ihrem bislang letzten Album 'Songs of Mass Destruction' 2007 keine neue Musik mehr auf den Markt gebracht, ihre Fans vermissen ihre gefühlvollen Texte sehr. Zwar liefert sie mit 'Nostalgia' in Kürze ein neues Album - darauf sind aber nur Interpretationen ihrer Lieblingsstücke aus den 30er- und 40er-Jahren zu hören, keine eigenen Tracks.

Woran liegt es, dass Annie, zu deren größten Hits 'Walking on Broken Glass' von 1992 gehört, sich nicht einfach in ein dunkles Kämmerlein setzt und ihren Schmerz in Songs packt? "Ich habe aufgehört, Musik zu schreiben, weil ich zu glücklich bin", strahlte die Künstlerin auf der Launch-Party von 'Nostalgia' auf Nachfrage des 'Mirror'. Seit 2012 ist die Schottin nämlich mit dem südafrikanischen Gynäkologen Dr. Mitch Besser verheiratet, da bleibt kein Platz für Herzschmerz, geschweige denn für Lieder darüber.

Doch Annie Lennox ist nicht traurig, dass ihre Kreativität unter ihrem Glück leidet. Ganz im Gegenteil: "Ich glaube, viele Musiker sind zarte Seelen und wir sind nicht immer wahnsinnig glücklich in unserem Leben. Für mich hat das Songschreiben immer etwas reinigendes und Unglück ist ein toller Motor für außergewöhnliche Musik - aber es ist nicht ideal, so zu leben, ich will das sicher nicht. Ich bin lieber nicht erfolgreich und glücklich als unheimlich erfolgreich und unglücklich."

'Nostalgia' kommt im Oktober auf den Markt, wann Annie Lennox dann wieder selbst zum Stift greift, wird sich zeigen.

Cover Media

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