Annette Frier setzt sich für das Thema Organspende ein

Annette Frier kämpft für Organspenden
Annette Frier © Cover Media

Annette Frier (43) wollte mit ihrem Film 'Zwei Leben. Eine Hoffnung' zum Nachdenken anregen.

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Vor und hinter der Kamera 

Gestern [7. März] war die Schauspielerin als Chirurgin Dr. Hellweg in dem TV-Drama auf Sat.1 zu sehen, die auf der Suche nach einer Spenderleber für ihren jungen Patienten ist. Das Thema Organspende liegt Annette sehr am Herzen, sie selbst hat seit ein paar Jahren auch einen Spenderausweis.

"In meinem weiteren Bekanntenkreis gibt es zwei Menschen, die betroffen sind", erklärte sie dazu auf 'Bild.de'.

Filme wie 'Zwei Leben. Eine Hoffnung' sind laut der Schauspielerin besonders wichtig, weil sie die Thematik ins Bewusstsein rücken und über den Fernseher direkt ins Wohnzimmer der Menschen bringen. Annette geht es vor allem darum, zum Nachdenken anzuregen, jeden zu einem Spenderausweis zu überzeugen, beabsichtige sie nicht. "Ich finde die Entscheidung sehr intim und privat. Ich respektiere es, wenn Menschen keine Organspender sein möchten. Wichtig ist aber, dass wir die Menschen überhaupt erst mal dazu bringen, darüber nachzudenken", erklärte sie.

Dass das Thema größte Wichtigkeit hat, beweisen auch die Fakten: 2015 gab es in ganz Deutschland nur 827 Organspenden, täglich verlieren rund drei Patienten den Wettlauf gegen die Zeit. Knapp 10.000 Menschen warten aktuell auf ein Spenderorgan.

Für die Schauspielerin ist klar: Wer selbst in eine ähnliche Situation kommt, hofft natürlich, dass ein Spender gefunden wird. Allerdings bedeute das im Umkehrschluss, dass man ebenfalls willens sein muss, zu helfen. "Ich muss bereit sein, selbst zu geben, was ich von anderen erwarte, sonst funktioniert es nicht", erklärte Annette Frier auf 'südkurier.de'.

Cover Media

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