Annette Frier: Schubladen sind mir jetzt egal

Annette Frier
Annette Frier © Cover Media

Annette Frier (40) wehrt sich heute nicht mehr vehement dagegen, wenn sie von Menschen in eine Schublade gesteckt wird.

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Komödiantin klingt doch gut

Das hat die Schauspielerin ('Hinter Gittern - Der Frauenknast') auch gar nicht mehr nötig, der Erfolg spricht für sich: So geht die Erfolgsserie 'Danni Lowinski', in der sie fünf Jahre lang die titelgebende Power-Anwältin verkörperte, die den kleinen Leuten hilft, in die fünfte und letzte Staffel. Im Interview mit 'Der Tagesspiegel' verriet die Frohnatur, dass sie es sich abgewöhnt habe, sich über die Typisierungen der Menschen zu ärgern. "Früher habe ich schon versucht gegen Schubladen anzusteuern. Comedian war auch einfach die falsche Berufsbezeichnung. Spätestens mit der Rolle Danni Lowinski hat sich das ganze Thema für mich aufgelöst. Und wenn die Leute unbedingt eine Schublade brauchen, kann ich mit der Bezeichnung Komödiantin gut leben. Es gibt Schlimmeres."

Auch gibt es für die Kölnerin Schlimmeres als die magische Alterszahl 40, die vielen Frauen die Sorgenfalten ins Gesicht treibt. Speziell für Schauspielerinnen ist dies schwierig, da sie in ihrem Job oftmals durch junges Gemüse ersetzt werden. Doch auch diesem Klischee-Denken nehme sich die Blondine nicht an: "Gar nicht. Ich glaube, ich bin an einem sehr schönen Punkt von Narrenfreiheit in meiner Karriere angekommen. Selten ging es mir so gut wie jetzt, was die berufliche Freiheit angeht. Es ist überhaupt nicht der Zeitpunkt, Angst zu haben vor Null-Beschäftigung. Ich habe nicht vor, mit 40 in Rente zu gehen."

Was dann auf ihrer To-do-Liste wohl steht? Vermutlich ist das regelmäßige Treffen mit den alten 'Danni Lowinski'-Kollegen in ihrem Terminkalender dick markiert. Im Interview mit 'TV Spielfilm' sagte die Hauptdarstellerin der Hit-Serie dazu: "Wir haben einen Stammtisch gegründet und treffen uns jetzt alle zwei bis drei Monate in Köln." Schließlich standen die TV-Darsteller fünf Jahre gemeinsam vor der Kamera - da mussten natürlich Tränen getrocknet werden. "Es ist schon ein wenig so, als ob eine Beziehung zu Ende geht. Das ging uns allen zu Herzen", gestand Annette Frier.

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