Annette Frier: Schauspieler erzählen Geschichten

Annette Frier
Annette Frier © Cover Media

Für Annette Frier (40) ist die Schauspielerei vielmehr als eine Performance.

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Wie die TV-Blondine ('Schleuderprogramm') im Interview mit 'Welt.de' verriet, wurde sie bei ihrer Berufswahl niemals von Geld angetrieben, sondern von dem Wunsch, als Geschichtenerzählerin für Unterhaltung zu sorgen. "Ich werde ja nicht Schauspieler, weil ich mir denke, ich werde jetzt reich oder will es werden. Es gibt Momente der Initialzündung, in denen man fragt, womit möchte ich mich beschäftigen?", verriet Annette ihre Motivation. Dann holte sie auch gleich zu einer Erklärung aus und meinte, dass sie im Grunde "nix anderes" könne. "Beziehungsweise wusste ich schnell, dass mir das am meisten zusagt", fügte die Fernsehdarstellerin hinzu.

Nicht immer war sie als Schauspielerin tätig, einst kellnerte sie auch. "Ein harter Job", gestand die Kölnerin. Und bei diesem sollte es auch nicht bleiben: "Ich wollte Schauspielerin werden, das war mein Traum, dafür habe ich gekämpft."

Und gelohnt hat sich die Mühe, denn an Rollenangeboten mangelt es der 'Danni Lowinski'-Darstellerin nicht. Am 30. September wird sie beispielsweise in der TV-Komödie 'Die Schlikkerfrauen' zu sehen sein und sich auf humorvolle Weise mit der Schlecker-Pleite auseinandersetzen. Als erboste Angestellte der damaligen Drogeriekette nimmt sie in dem Streifen gemeinsam mit anderen Mitarbeiterinnen den Firmen-Chef als Geisel. Doch ist es eigentlich in Ordnung, sich über so ein ernstes Thema lustig zu machen? "Überhaupt nicht, weil wir mit dem Thema nicht lax umgehen, sondern sehr verantwortungsbewusst, und weil in jeder Tragödie auch immer Humor steckt", betonte Annette Frier im 'Bild'-Interview und stellte klar: "Ich würde mir nie erlauben, Menschen zu verletzen, die durch unglückliche Umstände in Schwierigkeiten geraten sind. Egal in welche, egal aus welchem Grund."

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