Annette Frier: Besser ging es nicht

Annette Frier
Annette Frier © Cover Media

Annette Frier (40) war gestern zum vorerst letzten Mal als Danni Lowinski in der gleichnamigen Erfolgs-Serie zu sehen.

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Schönes Ende

Die TV-Grazie ('Die Wochenshow') verkörperte fünf Staffeln lang die sympathische TV-Anwältin, die die kleinen Leute vertritt. Dass sie für die Show so lange vor der Kamera stehen würde, hätte sich die Hauptdarstellerin am Anfang nicht träumen lassen. "Ehrlich, ich hätte nicht vermutet, dass ich das so lange mache", gestand sie im Interview mit 'bunte.de'. Über die Jahre wurde die taffe Blondine zur Paraderolle für Annette, trotzdem verwandelte sich der Job niemals in eine Routine-Aufgabe - immer blieb es spannend. "Die Rolle ist mir nie langweilig geworden", rief die in Köln geborene Powerfrau aus. Man habe nach den vielen Folgen einfach gemerkt, dass man schon alle Geschichten erzählt habe. "Wir konnten da fast nicht besser werden. Ich habe das besonders in der vierten Staffel gemerkt. Man konnte da nicht noch eine Schippe drauflegen. Eigentlich nur, indem man den Autoren sagt: 'Und jetzt schreibt den Figuren mal ein schönes Ende.' So haben wir es dann auch gemacht." Natürlich erkennt die Darstellerin an, dass Danni Lowinski "DIE Rolle" für sie war - in die sie auch wieder schlüpfen würde. "Wenn wir richtig Bock haben in zwei Jahren, wenn es eine Supergeschichte gibt, dann ja. Ich liebe diese Rolle. Ich habe gar keinen Grund zu sagen: Das werde ich nie wieder spielen."

Schon im Interview mit 'spiegel.de' beschrieb die Schauspielerin, wie toll die Dreharbeiten gewesen sind. "Für mich war das von Beginn an etwas ganz Besonderes", strahlte sie. Ihr Charakter habe sie sofort in den Bann gezogen. "Ich fand Tonfall und Thema, gewissermaßen den Zeitgeist, sehr dringlich und wusste bei der Lektüre der Drehbücher sehr früh, dass das meine Rolle ist." Das gute Bauchgefühl von Annette Frier sei zwar nicht mit einem Orakel gleichzusetzen, stimmte mit dem Geschmack der TV-Zuschauern aber glücklicherweise überein. "Das heißt nicht, dass ich schon frühzeitig wusste, dass die Serie ein Erfolg wird. Im Lauf der Jahre habe ich gelernt, dass so was außerhalb meiner Macht liegt. Ich kann nur meine Arbeit machen und von Projekt zu Projekt hoffen, dass sich alles gut zusammenfügt."

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