Annemarie Eilfeld: "Mir fehlt der große Hit"

Annemarie Eilfeld: "Mir fehlt der große Hit"
Annemarie Eilfeld sucht auf Mallorca nach einer Immobilie © Telamo

Mit ihrem Album "Neonlicht" hat sich Annemarie Eilfeld (25) nach zwei Jahren Pause zurückgemeldet. Doch zuvor war sie schon in die Schlagzeilen geraten, als es in den Medien hieß, dass sie nicht mehr am Ballermann auf Mallorca auftreten dürfe. Zu den Gerüchten bezieht sie im Interview mit spot on news Stellung. Außerdem blickt sie auf ihre unglückliche Zusammenarbeit mit Musik-Produzentin Kristina Bach zurück und verrät, wie es um die Familienplanung mit ihrem Freund, Profi-Boxer Tom Schwarz (21), bestellt ist.

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Sie kämpft für den Durchbruch

Annemarie, zuletzt hieß es, dass Sie auf Mallorca nicht mehr auftreten dürfen. Ihr Management hat bereits dementiert. Wie ist denn nun die Lage?

Annemarie Eilfeld: Ich kann nur für Bierkönig und Oberbayern sprechen. Die waren bisher immer unter einem Hut, aber da wird momentan einiges umstrukturiert. Das heißt die Zuständigkeiten ändern sich. Viele Künstler überlegen eben nun, ob sie dann unter einem neuen Besitzer dort noch auftreten wollen. Aber Mallorca ist eine große Insel, da gibt es viele schöne Locations, in denen man auftreten kann. Fakt ist aber entgegen vieler Behauptungen, dass dort niemand rausgeflogen ist. Nur viele wissen noch nicht, wo die Reise auf Mallorca hingehen wird.


Sie sind momentan auf Mallorca auf der Suche nach einer eigenen Immobilie. Schon was gefunden?

Eilfeld: Wir haben einen Makler beauftragt und schauen uns auch selbst ein bisschen um. Aber wenn nichts dabei ist, was mich gleich auf den ersten Blick umhaut, dann möchte ich das auch nicht. Ich muss mich auf den ersten Blick verlieben, sonst passiert das nie. Das ist auch in der Musik so. Was ich als Kind scheiße fand, das finde ich auch heute noch scheiße. Und bei meinem Freund war es auch Liebe auf den ersten Blick.


Sie und ihr Freund wirken tatsächlich sehr verliebt. Gibt es da etwa schon eine gemeinsame Familienplanung?

Eilfeld: Wir sind beide noch sehr jung und müssen auch beide erst mal unseren Weg im Business finden. Das heißt Tom muss sich endgültig als Schwergewichtsboxer etablieren und ich muss den letzten Schritt zur ernst zu nehmenden Künstlerin nehmen. Erst wenn wir das alles in Sack und Tüten haben, können wir uns daran setzen, ein weiteres Leben zu planen, für das ich dann auch verantwortlich bin. Ich bin aber nicht bereit die Verantwortung für ein Baby zu übernehmen, wenn ich doch selber noch an meinem Leben rumschraube. Deswegen lasse ich es auch mal noch außen vor, ein neues Leben in die Welt zu setzen.


Was fehlt Ihnen denn noch zu einer ernst zu nehmenden Künstlerin?

Eilfeld: Der große Hit steht noch aus. Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort mit dem richtigen Titel sein. Da hatten viele meiner Kollegen schon das Glück. Eine Andrea Berg mit "Du hast mich tausendmal belogen", ein Matthias Reim mit "Verdammt ich lieb dich" oder DJ Ötzi damals mit seinem "Anton aus Tirol". Es muss einfach ein Song her, bei dem die Leute - egal welcher Altersgruppe - sagen: "Mensch, das ist doch von Annemarie Eilfeld." Das würde ich wahnsinnig gerne noch erreichen bevor ich an die Familienplanung gehe.


Vielleicht hätte ja Helene Fischers Hit "Atemlos" aus der Feder von Kristina Bach ihr Hit werden können, wenn Sie sich nicht mit ihr überworfen hätten. Da waren Sie doch schon am richtigen Ort?

Eilfeld: Aber nicht zur richtigen Zeit. Es war zu früh. Wir haben Helene Fischers Album "Farbenspiel" ja eigentlich schon vor vier Jahren mit meinem Album "Großstadtprinzessin" veröffentlicht. Das war ein sehr innovatives, poppiges und modernes Album, aber es war noch nicht an der Zeit. Das ist auch nicht schlimm. Ich gönne jedem den Erfolg und hoffe natürlich für mich weiterhin auch mal zur richtigen Zeit, am richtigen Ort mit dem richtigen Hit zu sein.


Haben Sie mit Kristina Bach nach der unrühmlichen Trennung nochmal gesprochen?

Eilfeld: Nein gar nicht. Es sind von ihrer Seite einige Sachen vorgefallen, auch meiner Familie gegenüber, die finde ich nicht in Ordnung. Mit mir kann man alles machen, aber wenn es um meine Familie geht, dann werde ich fuchsig. Kristina ignoriert mich seitdem aber auch völlig. Da kommt kein "Hallo" oder "Tschüss", wenn wir uns über den Weg laufen, da wird einfach weggeguckt. Aber glücklicherweise bin ich nicht die einzige. Da gibt es andere Künstler, die ähnliche Erfahrungen mit ihr gemacht haben. Das macht es einfacher für mich. Denn scheinbar liegt es dann nicht nur an einem selbst.


Was war denn an der Zusammenarbeit mit ihr so schwer?

Eilfeld: Kristina ist sehr speziell. Aber mich persönlich hatte gestört, dass sie mich zwingen wollte, ins Dschungelcamp zu gehen. Ich wollte aber nicht. Somit kam es zum Streit. Ich konnte bisher jedem Produzenten, mit dem die Zusammenarbeit aufgelöst wurde, hinterher noch in die Augen schauen. Egal was war, hinterher war unterm Strich alles cool. Aber bei Kristina nicht und das ärgert mich auch. Denn eigentlich lieben wir doch beide die Musik und schreiben beide tolle Lieder.



spot on news

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