Anne Hathaway: Aller Anfang ist schwer

Anne Hathaway
Anne Hathaway © Cover Media

Die Karriere-Anfänge von Anne Hathaway (31) waren alles andere als einfach.

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Ich war so gestresst

Die Leinwand-Grazie ('Der Teufel trägt Prada') feierte ihren Durchbruch 2001 mit der Komödie 'Plötzlich Prinzessin' und seitdem wurde sie immer erfolgreicher, gewann unzählige Preise und wurde für ihre Darstellung der Fantine in der Filmadaption 'Les Misérables' 2013 schließlich mit dem Oscar ausgezeichnet.

Heutzutage hat sich die New Yorkerin zwar daran gewöhnt, im Rampenlicht zu stehen, sie gibt aber zu, dass es am Anfang durchaus schwierig für sie war. "Dieses Promi-Ding? Es machte mich wirklich lange Zeit richtig fertig", enthüllte sie in der November-Ausgabe der britischen 'Elle' und erläuterte: "Ich wusste nicht, wie ich es tun sollte; ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte; es stresste mich total. Die Leute sagten: 'Du musst einfach du selbst sein', aber ich dachte: 'Aber ich weiß nicht, wer das bisher ist!'"

Über die Jahre hat Anne aber immer mehr Selbstbewusstsein entwickelt und ihre lebendige Persönlichkeit brachte ihr 2011 neben ihrem Kollegen James Franco (36, 'Spring Breakers') sogar den Moderations-Job bei der Oscar-Verleihung ein. Heute geht es der Darstellerin auch gar nicht mehr darum, gut bei anderen anzukommen - sie konzentriert sich lieber darauf, sich in ihrer Haut wohl zu fühlen. "Ich habe erkannt, dass ich von niemandem Bestätigung brauche. Überhaupt nicht. Ich sitze hier nicht rum und mache mir Sorgen, was ihr von mir denkt. Bei allem gebotenen Respekt, Sie [die Journalistin] scheinen eine entzückende Frau zu sein, aber ich brauche weder Sie, noch irgendjemand anderen, der mich mag. Und das ist so befreiend. Es ist eine große Offenbarung."

Ein weiterer Grund, wieso die Schauspielerin so selbstzufrieden und entspannt wirkt, könnte ihr Ehemann Adam Shulman (31) sein. Das Paar heiratete 2012 und wird oft ganz verliebt von den Paparazzi erwischt, wenn es mit seinen Hunden Gassi geht. Doch auch am Anfang ihrer Ehe war die Darstellerin nervös - aber alle möglichen Zweifel lösten sich schnell in Rauch auf. "Das erste Jahr meiner Ehe war wahnsinnig. So viel passierte so schnell und wir konnten uns nicht darauf konzentrieren, einfach verheiratet zu sein, bis wir es schon etwa ein Jahr waren. Jetzt geht es nur noch darum, dass ich mich selbst sicher fühle. Da gab es einen Teil in mir, den ich zurückhielt und als ich geheiratet habe, hat sich etwas verschoben … Diese Frage 'Wie lange wird das halten?' war vom Tisch. Und wenn man sich darüber keine Sorgen macht, ist da Raum, um einfach nur entspannt zu sein", erläuterte Anne Hathaway.

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