Anna Drexler überzeugt im Münchner 'Tatort'

Anna Drexler überzeugt im Münchner 'Tatort'
Anna Drexler © Cover Media

Anna Drexler (25) sah sich Dokumentationen über depressive Jugendliche an, um sich auf ihre Rolle als Emma im 'Tatort' vorzubereiten. 

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Erste große TV-Rolle 

Die Nachwuchsschauspielerin legte am 6. Dezember im Münchner 'Tatort: Einmal wirklich sterben' ein beeindruckendes TV-Debüt hin. In ihrer ersten großen Fernsehrolle spielte Anna Drexler, die zum Ensemble der Münchner Kammerspiele gehört, eine junge traumatisierte Frau, die ihr Leben schließlich selbst beendet.

Als Vorbereitung auf ihre Rolle beschäftigte sich die Wahl-Münchnerin eingehend mit dem Thema Depressionen bei Jugendlichen: "Ich habe versucht, Emma so zu spielen, dass sie einerseits sehr hilflos wirkt, auf der anderen Seite aber auch ein Gewaltpotenzial hat und unberechenbar ist. Ich habe mir Dokumentationen über depressive Jugendliche angeguckt. Diese trostlosen, ausdruckslosen Augen haben mich sehr berührt", berichtete sie im 'Bild'-Interview. 

Die Schauspielerei wurde Anna Drexler schon in die Wiege gelegt: Ihr Vater Roland Koch (56) ist ebenfalls Schauspieler und ermittelt sogar für den Bodensee-'Tatort'. Ratschläge für ihre Rolle holte sich Anna allerdings nicht von ihrem Vater: "Nein, ich spreche mit meinem Vater selten über die Arbeit. Ich hole mir keine Tipps von ihm, dafür bin ich zu stolz, glaube ich", sagte sie weiter. 

Im 'Tatort' entführte Anna als Emma einen kleinen Jungen, Quirin alias Florian Matthis, den sie schließlich aber entkommen lässt. Bei den Dreharbeiten stand die Schauspielerin zum ersten Mal mit einem Kind vor der Kamera - eine ganz besondere Erfahrung und andere Art von Zusammenarbeit: "Florian ist nicht schüchtern und hat mir viele Fragen gestellt, vor den Szenen, nach den Szenen und manchmal auch während die Kamera lief. Für mich war das tatsächlich oft sehr hilfreich, weil seine Fragen in ihrer Direktheit und Schlichtheit sehr gerade und konkrete Antworten gefordert haben und ich also immer wieder dazu aufgefordert war, die Dinge zu formulieren. Das verschafft Klarheit", erklärte Anna Drexler auf 'ard.de'. 

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