Ann-Kathrin Kramer rät Müttern zu mehr Ruhe

Ann-Kathrin Kramer rät Müttern zu mehr Ruhe
Ann-Kathrin Kramer © Cover Media

Ann-Kathrin Kramer (49) weiß, dass man sich als Mutter auch mal nur um sich selbst kümmern muss.

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Stress hilft niemandem

Die Schauspielerin ('Katie Fforde: Mein Wunschkind'), die seit 2009 mit Harald Krassnitzer (55, 'Der Winzerkönig') verheiratet ist, hat gemeinsam mit ihrem Expartner Jan Josef Liefers (51, 'Tatort') einen Sohn. Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, ist auch für sie nicht immer einfach. Die Erfahrung lehrt sie aber, dass man sich selbst nicht unter Druck setzen darf. "Auf jeden Fall ganz wichtig: 'Ja, es ist in Ordnung, sich auch mal um sich selbst zu kümmern!' Wenn Frauen versuchen, es mit hängender Zunge allen recht zu machen, hat keiner was davon", lautet deshalb ihr Rat an andere Mütter, wie sie Claudia Maxelon in einem Interview für das ZDF anlässlich des Films 'Mein Wunschkind' erklärte.

Allerdings ist dem TV-Star durchaus bewusst, dass sie mit ihrem Beruf in einer leichteren Position ist als viele andere Eltern. "Ich persönlich hatte sehr viel Glück, da ich ja Saisonarbeiter bin. Für einen Dreh war ich zwar weg, konnte aber zwischendurch viel Zeit mit meinem Kind verbringen. Eine luxuriöse Situation", sah Ann-Kathrin Kramer ein, die für Deutschland noch viel Nachholbedarf bei der Kinderbetreuung sieht. "Krippenplätze, Hort-Einrichtungen, da passiert zwar im Momente einiges, aber es gibt noch viele Verbesserungsmöglichkeiten."

Sie selbst achtete bei der Erziehung von Sohn Leonhard, der 1997 geboren wurde, vor allem darauf, ihm "viel Liebe" zu geben, sagte sie unterdessen im 'teleschau'-Gespräch. Wichtig sei außerdem, die Bedürfnisse eines Kindes individuell zu betrachten. Eine Einstellung, die generell im menschlichen Zusammenleben von Bedeutung sei. "Man muss jeden Menschen sein lassen, wie er ist. Ich denke, wenn mehr Menschen nach diesem Prinzip handeln würden, würden wir in einer friedlicheren Welt leben. Die Menschen hätten dann nicht dauernd das Gefühl, sich wehren zu müssen", gab Ann-Kathrin Kramer zu bedenken.

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