Anke Engelke: So wäre ich als Lehrerin 

Anke Engelke
Anke Engelke © Cover Media

Anke Engelke (49) träumte früher nicht von einer Filmkarriere: Lehrerin war ihr Berufswunsch.  

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Albern aber streng 

Die Schauspielerin ('Ladykracher') ist passend dazu seit gestern [15. Januar] in der Komödie 'Frau Müller muss weg' in den deutschen Kinos zu sehen. In dem Film spielt sie eine Übermutter, die zusammen mit anderen besorgten Eltern die Absetzung der Lehrerin ihrer Kinder durchsetzen will.

In einem Interview mit dem Familienmagazin 'Nido' verriet Engelke, dass sie früher sogar selbst Lehrerin werden wollte. Was für eine Paukerin wäre die Komikerin wohl? "Als Lehrerin wäre ich so geworden, wie ich bin: albern, manchmal sehr fleißig, ein bisschen streng und heiß auf Wissen", vermutete sie.

Während sie in dem Film als besorgte Mutter die angeblich unfähige Lehrerin ihrer Tochter so schnell wie möglich loswerden will, hat sie im wahren Leben den größten Respekt vor dem Beruf: "Der Job ist hart, man muss Psychiater, Erzieher, Clown, Wissensvermittler und -abfrager sein, all in one. Wie soll das gehen?!", überlegte sie. 

Allerdings gebe es auch einige Lehrer, deren Verhalten Engelke, die selbst drei Kinder hat, aufregt: "Mich ärgert heute, wenn ich von Kindern höre, dass man sie in der Schule nicht versteht."

Und wie sieht's mit den Elternabenden der eigenen Kinder aus? "Die Frage stellt sich gar nicht, das ist Pflicht", stellte sie im Gespräch mit der 'Frankfurter Allgemeinen' klar. Glücklicherweise ist der Filmstar dort nur eine ganz normale Mutter, die von den anderen Eltern wie ihresgleichen behandelt wird. "Wir sind ja hier nicht in Hollywood, und ich bin kein Superstar. Ich gehe da ganz normal hin. Und ich bin kein Kasper. Ich war schon zu Schulzeiten nie Klassensprecher. Ich war noch nie die Nummer eins", erklärte sie. 

Zum Glück für ihre Fans wurde aus dem Lehrerberuf für Anke Engelke bekanntermaßen nichts und so erfreut sie ihre Anhänger aktuell gleich in zwei Filmen: Neben 'Frau Müller muss weg' kann sie auch noch in dem Kinderfilm 'Doktor Proktors Pupspulver' im Kino bewundert werden. 

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