Anke Engelke: Ihr wart auch mal klein!

Anke Engelke
Anke Engelke © Cover Media

Anke Engelke (49) rät jedem, sich von seinem eigenen Standpunkt zu entfernen und offen für andere Meinungen zu sein.

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Da war Pupsen noch lustig

Am Sonntag [11. Januar] feierte der Kinderfilm 'Doktor Proktors Pupspulver' in Erfurt Premiere. Die Komikerin ('Vom Suchen und Finden der Liebe') hatte als strenge Patentsamtchefin zwar nur eine Nebenrolle in dem schrägen Streifen, war jedoch begeistert von der Arbeit des Filmemachers Arvid Fröhlich und seinem norwegischen Drehteam.

Als Mutter von drei Kindern schätzt Engelke die lustige Andersartigkeit von 'Doktor Proktors Pupspulver', die das junge Publikum bei der Premiere begeisterte. Wie der Titel schon andeutet, wird in dem Film jede Menge gepupst - doch das schien bei einigen Erwachsenen nicht gut anzukommen. Diese konnte die Schauspielerin jedoch nur bedauern, weil sie wohl ihre eigene Kindheit verdrängt hätten:

"Dass Pupsen in einem bestimmten Alter lustig ist, weiß man doch. Wenn sich dann Erwachsene darüber aufregen, ist das ein bisschen traurig. Weil sie ganz offensichtlich verdrängen oder vielleicht sogar vergessen haben, wie sie als Kind waren", bedauerte Anke im Interview mit der 'Thüringer Allgemeine'.

Laut der Moderatorin gäbe es immer gewisse Perioden im Leben, in denen gewisse Dinge eben witzig sind - egal ob als Kind, Jugendlicher oder Erwachsener. Später kann man sich dann kaum noch vorstellen, dass man selbst mal so war und darüber gelacht hat. Das gilt nicht nur für die Bewertung von Filmen, sondern für das ganze Leben:

"Das darf man generell bei Bewertungen nicht ausblenden - nicht nur in Bezug auf Kunst, sondern das Leben überhaupt: Man muss sich immer mal entfernen von der eigenen, aktuellen Einschätzung und vom eigenen Geschmack: Es kann ja nicht nur einer wissen, was richtig und was falsch ist", führte sie weiter aus.

In der skurrilen Kinderkomödie 'Doktor Proktors Pupspulver' geht es um einen Erfinder, der ein Pulver entwickelt, das geruchlose, explosive Pupse produziert. Das Pupspulver ist so stark, dass es als Raketenantrieb genutzt werden könnte. Und Anke Engelke ist begeistert:

"Es gibt so viele doofe Kinderfilme, oft krampfig kindlich, oft voller Klischees. Wenn dann so etwas Tolles daherkommt wie 'Doktor Proktor', da flippe ich aus", schwärmte sie gegenüber 'TLZ.de'.

Ab dem 15. Januar ist Anke Engelke für alle kleinen und großen Fans in 'Doktor Proktors Pupspulver' zu bewundern.

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