Angelique Kerber: Olympia ist ihr Kindheitstraum 

Angelique Kerber: Olympia ist ihr Kindheitstraum 
Angelique Kerber © Cover Media

Für Angelique Kerber (28) steht fest: In Rio de Janeiro möchte sie eine Medaille holen. 

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"Das absolut beste Gefühl"

Für die Tennisspielerin ist es bereits das zweite Mal, dass sie bei den Olympischen Spielen antritt. In anderthalb Wochen geht es für den deutschen Tennisstar in Rio de Janeiro los - ein Event, auf das sich Angelique ganz besonders freut.

"Olympia hat eine unglaublich große Bedeutung für mich, mit jeder Teilnahme geht ein Kindheitstraum in Erfüllung. Als ich mit der ganzen Mannschaft bei meinen ersten Spielen 2012 in London ins Stadion gelaufen bin, das war Gänsehaut pur. Es war das absolut beste Gefühl - unbeschreiblich einfach, so etwas vergisst man nie mehr. Ich habe damals auf der Stadionrunde mitgefilmt. Und die Sequenzen schaue ich mir auch heute noch immer mal wieder an", schwärmte sie im Interview mit dem 'Sport-Informations-Dienst'. 

Für die Olympischen Spiele hat sich die Australian-Open-Siegerin hohe Ziele gesetzt. Nachdem sie in London 2012 im Viertelfinale ausschied, träumt sie nun vom Finale. "Ich möchte eine Medaille holen, Gold wäre natürlich ein absoluter Traum", so die Sportlerin. 

Zu den großen Zielen der gebürtigen Bremerin gehört aber nicht nur eine Medaille in Rio, sondern auch der Weltranglistenplatz Nummer eins. Bisher hat ihre größte Konkurrentin Serena Williams (34) zwar noch 1800 Punkte Vorsprung, unmöglich ist dies aber nicht. "Der Ranglistenplatz ist mir schon wichtig. Aber ich bin keine, die jede Woche guckt, wo sie steht. Für mich ist das wie mit dem Grand Slam: Wenn die Zeit kommt, kommt auch die Nummer eins. Das Wichtigste ist, dass ich bei den Turnieren konstant gut spiele und Punkte sammle. Dann kommt das Ranking irgendwann von alleine", erklärte sie im 'Tagesspiegel'-Interview und fügte hinzu: "Aber klar: Ich möchte gerne die Nummer eins werden, das ist mein Ziel."

Jetzt drücken wir Angelique Kerber erst einmal für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro die Daumen.

Cover Media

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