Angelina Jolie und Brad Pitt in Sorge um Adoptivtochter Zahara

Angelina Jolie besucht mit Adoptivsohn Maddox sein Herkunftsland Myanmar.
Die Sorge steht Angelina Jolie ins Gesicht geschrieben. © REUTERS, Soe Zeya Tun

Bei der Adoption von Zahara könnte für Angelina Jolie und Brad Pitt etwas schief gelaufen sein

Sie sind eine DER Vorzeigefamilien in Hollywood: Die Jolie-Pitts. Als echte Großfamilie geht es bei ihnen turbulent zu, doch jetzt bangen Angelina Jolie und Brad Pitt um ihre älteste Adoptivtochter Zahara. Angeblich will die leibliche Mutter der heute zehnjährigen Zahara ihre Tochter zurückholen, denn bei der Adoption soll nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein.

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Die Sorge, ihr Adoptivkind nach so vielen Jahren zu verlieren, steht Angelina Jolie ins Gesicht geschrieben. Auf aktuellen Fotos wirkt die 40-Jährige matt und abgemagert - und hat tiefe Ringe unter den Augen. Die Schauspielerin ist derzeit mit ihrem ältesten Adoptivsohn Maddox in Myanmar unterwegs. Doch die Sorgen scheinen die mehrfache Mutter ganz offensichtlich nicht loszulassen.

Wie unterschiedliche amerikanische Medien berichteten, sind die Umstände des Adoptionsverfahrens von 2005 unklar. Damals adoptierte Angelina Jolie die in Äthiopien geborene Zahara. Deren leibliche Mutter wurde laut dem Bericht für tot erklärt, bevor die kleine Zahara zur Adoption freigegeben wurde. Doch Mentewab Dawit ist am Leben und erklärte in der Vergangenheit bereits, dass sie nur von Zuhause weggelaufen sei.

Wegen ihrer HIV-Erkrankung hatte die Familie der damals 18-jährigen Mentewab Dawit wohl die Hoffnung aufgegeben, ihre Tochter könnte bei ihr aufwachsen. Und auch sie selbst räumte 2007 bereits ein, dass ihre Tochter bei ihr wohl kein schönes Leben gehabt hätte: "Sie hatte nichts zu essen und zu trinken, und weil auch ich zu wenig hatte, konnte ich sie nicht stillen. Sie war sehr schwach."

Für Angelina Jolie sind ihre Adoptivkinder ein "großes Glück"

Zahara wurde 2005 von Angelina Jolie adoptiert
Ein inniger Moment zwischen Zahara und Mama Angelina bei den ' Nickelodeon Kids Choice Awards'. © picture alliance / Frank Micelot, Frank Micelotta

"Ich kann mir vorstellen, dass die Anwälte Überstunden machen und das alles doppelt überprüfen. Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, dass das Kind zur leiblichen Mutter müsste, wäre das desaströs für die Familie und ihren Ruf. Denn gerade in Afrika muss man mit Adoptionen immer sehr vorsichtig sein", weiß Society-Expertin Bettina von Schimmelmann. Schließlich sei Angelina Jolie Botschafterin für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.

Zudem berichte der 'National Enquirer', auch Zahara wolle wieder Kontakt mit ihrer leiblichen Mutter aufnehmen. "Das ist jedoch eine Quelle, der ich nicht wirklich glauben würde", so Bettina von Schimmelmann. Dennoch könnte die Tatsache, dass die leibliche Mutter von Zahara nicht tot ist, zu rechtlichen Problemen führen: Falls das Kind nicht rechtmäßig zur Adoption freigegeben wurde, könnte die Mutter es zurückholen, denn sie hätte einen Anspruch auf ihr Kind.

Für Angelina Jolie und Brad Pitt wäre das wohl ein unvorstellbarer Verlust, denn die Schauspielerin betont immer wieder, wie innig das Verhältnis vor allem zu ihren Adoptivkindern ist: "Ich fühle mich so privilegiert, dass ich diese Kinder adoptieren durfte, dass ich ihre Mutter sein darf. Ich habe solches Glück, sie bei mir zu haben", sagte sie 2010 in einem Interview.

Neben Zahara haben Angelina Jolie und Brad Pitt zwei weitere Adoptivkinder: den heute 13 Jahre alten Maddox und den elfjährigen Pax Thien. Außerdem hat das Paar, das seit 2005 zusammen und seit 2014 verheiratet ist, drei leibliche Kinder: die neun Jahre alte Shiloh und die siebenjährigen Zwillinge Vivienne und Knox.

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