Angelina Jolie und Brad Pitt: Grund für Heirat waren die Kinder

Angelina Jolie bei der Pressekonferenz in Berlin
Angelina Jolie hat auch Schwächen © dpa, Jörg Carstensen

Ihre Kinder haben sie zur Hochzeit gedrängt

Noch vor wenigen Tagen machten Gerüchte über einen heftigen Streit zwischen Angelina Jolie und Ehemann Brad Pitt die Runde. Grund dafür soll sein, dass Jolie trotz erhöhtem Krebsrisiko rauchte. Doch bei der Pressekonferenz ihres neuen Filmes 'Unbroken' wirkte die 39-Jährige ganz und gar nicht niedergeschlagen. Einmal mehr bewies sie den Journalisten, wie stark ihre Familie ist und redete über die Höhen und Tiefen im Familienalltag.

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Angelina Jolie begrüßte die Journalisten der Pressekonferenz mit einem makellosen Aussehen und wirkte kein bisschen gestresst. Dabei reist die 6-fache Mutter gerade wieder um die halbe Welt. Umso sympathischer ist es, dass sie hier und da mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat: "Wie jeder andere Mensch auch habe ich persönliche Tiefs. Zum Beispiel wenn es um meine Charity-Arbeit geht. Da bin ich sehr oft frustriert. Und natürlich auch privat. Ich frage mich so oft: 'Bin ich eine gute Mutter? Bin ich ein guter Mensch?'", spricht Jolie ganz offen.

Erst vor kurzem gab sie ein ähnlich privates Interview in der NBC 'Today-Show'. Darin plauderte sie über ihre Hochzeit mit Brad Pitt und warum sie sich immer wieder vornimme, eine bessere Ehefrau zu sein. "Unsere Kinder waren Teil der Zeremonie und haben auch einige Gelübde geschrieben. Wir haben sozusagen alle JA zueinander und zu einem gemeinsamen Leben gesagt. Nicht weil wir mussten, sondern weil wir uns so sehr als Familie fühlen. Es war wirklich schön, es war ein toller Tag", so Angelina.

Freunde hatten sich schon Sorgen gemacht

Nach zehn Jahren Beziehung haben sie und Brad Pitt endlich 'Ja' gesagt, allerdings mehr auf Drängen ihrer sechs Kinder. Vor allem der 13-Jährige Maddox soll ihr und Pitt damit schon jahrelang in den Ohren gelegen haben. Die Hochzeit, dachten sie, sei nach all den Jahren nur noch reine Formsache. Aber tatsächlich ist es für Jolie mehr als nur ein Stück Papier. Es ist ein Bekenntnis: "Es hat sich verändert. Das Gefühl von Sicherheit und Zusammengehörigkeit, das wir in den zehn gemeinsamen Jahren hatten, ist jetzt noch stärker."

Dabei hatten sich Freunde schon Sorgen um die beiden gemacht. Denn ausgerechnet in ihren Flitterwochen gab's bösen Zoff - allerdings rein professionell. Seit 'Mr. and Mrs. Smith' 2005 stand das Paar nämlich erstmals wieder gemeinsam vor der Kamera: "In 'By the sea' geht es um eine zerrüttete Ehe. Wir dachten, es sei angemessen das in unseren Flitterwochen zu drehen", lacht Jolie.

Am Ende aber kann ihre Liebe so schnell nichts zerrütten, auch nicht Jolies magere Kochkenntnisse: "Es kommt öfter mal vor, dass ich sage, ich will eine bessere Ehefrau sein. Ich werde kochen lernen. Aber dann sagt Brad: Ach Schatz, du kennst deine Stärken aber auch deine Schwächen." Wie sympathisch, so wird also Kritik im Hause Jolie-Pitt verpackt. Kein Wunder, dass diese Frau trotz sechs Kindern und einer Megakarriere so ausgeglichen ist.

Bilderquelle: dpa

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