Andreas Kümmert setzt sich zur Wehr

Andreas Kümmert
Andreas Kümmert © Cover Media

Andreas Kümmert (28) will die Kritik an seiner Person nicht einfach auf sich sitzen lassen.

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Nach ESC-Verzicht

Der Sänger trat vergangenen Donnerstag [5. März] beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest an, und konnte mit seinem Song 'Heart of Stone' 78,7 Prozent der Stimmen für sich gewinnen. Für Deutschland antreten will er in Österreich allerdings nicht, wie er gleich nach der Bekanntgabe seines Siegs mitteilte. Er sehe sich momentan nicht in der richtigen Verfassung, begründete er, und gab seinen Sieg an die Zweitplatzierte Ann Sophie (24) und ihren Song 'Black Smoke' ab.

In den sozialen Netzwerken zog Andreas daraufhin sowohl Verständnis als auch Kritik auf sich. Seine Facebook-Seite wurde mit Nachrichten aufgebrachter Fans bombardiert - viele der Posts gingen dem einstigen Gewinner von 'The Voice of Germany' zu weit: "An alle Leute, die mich hier beschimpfen! (Diese Beschimpfungen sind wirklich unterste Schublade!!!) Ich bin mir nicht so ganz sicher, was ihr glaubt, damit erreichen zu können?! Glaubt ihr allen Ernstes ich würde nun aufhören, nur weil das ein paar Leuten nicht passt?! Weit gefehlt! Ich bin Musiker, und genau das wird sich nie ändern!", versicherte er. "Eure Äußerungen bestätigen mir meine Meinung zu dieser Gesellschaft. Ihr passt alle perfekt in diesen Apparat!!!! An alle, die zu mir stehen! Keep on rockin'. Wir sehen uns!"

Für Ann Sophie ist die Situation als zweite Wahl zwar nicht einfach, dennoch ist sie Andreas nicht böse und kann seine Entscheidung auch nachvollziehen. "Wenn er das in dem Moment für sich entschieden hat und wenn sein Herz ihm das sagt, dann war das auch die richtige Entscheidung für ihn. Ich fand das sehr mutig eigentlich", sagte sie im Gespräch mit 'h3'.

Ob Ann Sophie mit 'Black Smoke' Europa für sich begeistern kann, wird sich am 23. Mai zeigen, wenn in Wien der Eurovision Song Contest stattfindet.

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