Andreas Kümmert: Große Bühnen wären wieder schön

Andreas Kümmert: Große Bühnen wären wieder schön
Andreas Kümmert © Cover Media

Andreas Kümmert (29) hat vor, irgendwann auch wieder in größeren Hallen zu singen.

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Wenn der Kopf frei ist

Der Musiker leidet seit einigen Monaten unter Angststörungen und tritt deshalb derzeit lieber in kleineren Clubs auf. Bleiben soll das aber nicht immer so.

"Wenn ich auf dem Weg der Besserung bin, dann dürfen es auch gerne größere Sachen sein. Wenn ich den Kopf frei habe. Rock am Ring, Rock im Park - das wäre ganz schön", so der ehemalige Gewinner von 'The Voice of Germany'.

Noch könne er allerdings nicht einschätzen, wie lange seine "Macke" andauere. "Ich arbeite hart daran, mache eine Therapie und nehme brav meine Antidepressiva. Mal schauen", so Andreas, der außerdem zugab, dass die Krankheit Auswirkungen auf sein Privatleben habe. "Ich bin einfach jemand, der häufiger über den Tod nachdenkt und auch wirklich Angst vor dem Tod hat. Vielleicht auch täglich."

Seine Angststörungen führten im vergangenen Jahr auch zu einem großen Skandal. Damals wurde er im Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2015 vom Publikum ausgewählt, für Deutschland in Wien anzutreten, lehnte nach der Verkündung die Wahl allerdings ab. "Mir war klar, es würde mich überrollen, und ich werde es nicht verkraften. Ich musste nach Hause, meine Wohnung von innen zuschließen. An dem ESC-Abend hat einfach meine Krankheit für mich entschieden, dass ich 'Nein' sage", erklärte Andreas Kümmert kürzlich dem Magazin 'stern' seine Beweggründe.

Die Musik will er allerdings nicht aufgeben. In der zweiten Jahreshälfte soll ein neues Album erscheinen, mit dem er im Herbst dann auch auf große Tour gehen wird. Bereits jetzt ist Andreas Kümmert mit seiner 'Live & Akustisch'-Tour in ganz Deutschland unterwegs.

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