Andreas Kümmert: Ermittlungen

Andreas Kümmert: Ermittlungen
Andreas Kümmert beim ESC-Vorentscheid mit Moderatorin Barbara Schöneberger © ddp images

Einer seiner bekanntesten Songs heißt "Simple Man". Und mehr als ein einfaches Leben mit schönen Songs wünscht sich ESC-Verweigerer Andreas Kümmert vermutlich auch gar nicht. Trotzdem droht dem Sänger schon wieder neues Ungemach. Denn derzeit hat die Polizei Kümmert im Visier. Vier Frauen haben ihn angezeigt. Sie behaupten, der 28-Jährige habe sie bei einem Konzert mit anzüglichen Beleidigungen bedacht. Das bestätigte der Nachrichtenagentur spot on news ein Sprecher des Polizeipräsidiums Heilbronn.

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Anzeige wegen Beleidigung

Derzeit liefen weiterhin die Ermittlungen gegen Kümmert, sagte der Sprecher. Grund ist offenbar ein Vorfall bei einem Konzert in einer Kneipe im schwäbischen Eppingen. Laut eines Berichts der Würzburger "Main-Post" fühlte sich Kümmert während seines Auftritts durch eine laute Unterhaltung der vier Frauen gestört. Der Sänger habe zunächst die Lautstärke vermindert - als die Störenfriede nicht reagieren wollten, sei es zu Beschimpfungen von beiden Seiten gekommen, erzählte eine Augenzeugin dem Blatt.

 

Unterschiedliche Versionen kursieren über den genauen Ablauf des Eklats. Während die Quelle der "Main-Post" meinte, Kümmert sei provoziert worden und zunächst "deutlich in der Wortwahl, aber nicht unverschämt" geworden, zitierte die "Bild"-Zeitung drastische, anzügliche Beleidigungen Kümmerts an die Adresse der vier Frauen.

Laut SWR sollte Kümmert in seiner Heimat Unterfranken von Polizeibeamten zu dem Vorfall vernommen werden. Genaue Angaben über den derzeitigen Stand der Ermittlungen machte die Polizei am Montag aber nicht.

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