Andreas Gabalier lässt dem Nachwuchs den Vortritt

Andreas Gabalier lässt dem Nachwuchs den Vortritt
Andreas Gabalier © Cover Media

Andreas Gabalier (30) möchte weniger bekannten Sängern nicht die Chance auf einen ESC-Durchbruch nehmen.

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ESC? Muss nicht sein!

Wie der österreichische Volks-Rocker ('Amoi seg’ ma uns wieder') im Interview mit der 'Frankfurter Neuen Presse' verriet, wurde er schon mehrmals gebeten, für seine Heimat beim alljährlichen Eurovision Song Contest anzutreten, bisher schlug er dieses Angebot jedoch immer aus. Er findet, dass der Nachwuchs Vorrang haben sollte.

"Die fragen seit drei Jahren schon", so Andreas Gabalier auf die Frage, ob der Österreichische Rundfunk sich schon bei ihm gemeldet habe. "Ich habe nie zugesagt, weil man dieses Sprungbrett wirklich dem Nachwuchs gönnen sollte. Damit auch Unetablierte eine Chance bekommen, so wie es jetzt bei Conchita [Wurst] war." Die Diva mit Vollbart (26, 'Rise Like a Phoenix') gewann 2014 den Eurovision Song Contest und genießt seither internationalen Erfolg.

Gabalier ist schon eine Weile länger erfolgreich, bekommt allerdings auch die negativen Seiten des Ruhms zu spüren. So werde er eigener Aussage zufolge ständig in die erzkonservative Schublade gesteckt. Er sei "in gesundem Maße" konservativ, lässt sich aber weder Sexismus noch Homophobie unterstellen. Ins Bockshorn lässt er sich sowieso nicht jagen: "Nein! Da muss ich einfach durch. Das ist Teil des Spiels, wenn man in dieser Höhenluft mitschnuppert."

Die Höhenluft ist Andreas Gabalier übrigens keineswegs zu Kopf gestiegen. Er bleibt bodenständig und seiner Heimat - der Steiermark - treu. Ein Umzug in eine Großstadt käme deshalb nicht infrage, wie er kürzlich gegenüber 'magistrix.de' klarstellte. "Absolut ausgeschlossen. Auch Steuerflucht kommt bei mir nicht infrage. Ich will immer heimkommen können in die Steiermark - dorthin, wo meine Brüder, meine Freunde, meine Nachbarn sind. Wo ich in der Unterhose die Wäsche aufhängen kann, ohne dass jemand glotzt."

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