Andrea Sawatzki war regelmäßig arbeitslos

Andrea Sawatzki war regelmäßig arbeitslos
Andrea Sawatzki © Cover Media

Andrea Sawatzki (52) ist mit den Höhen und Tiefen ihres Berufes vertraut. Obwohl sich die Schauspielerin ('Tatort') momentan nicht über mangelnde Rollenangebote beklagen kann, weiß sie dennoch wie es ist, darauf zu warten, dass das Telefon klingelt. Früher musste sie sich zwischen einzelnen Jobs sogar arbeitslos melden.

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Sie kennt Durststrecken

"Ich kenne wie fast alle Schauspieler die Zeiten, wo man nicht so gefragt ist", verriet sie im Interview mit 'Südkurier'. "Ich habe mich früher zwischen Projekten regelmäßig arbeitslos gemeldet, aber mittlerweile nicht mehr."

Heute hat sie glücklicherweise genug zu tun. Seitdem sie von 2001 bis 2009 als Hauptkommissarin Charlotte Sänger im 'Tatort' ermittelte, ist sie gefragter denn je. Und wenn sie einmal nicht dreht, schreibt Andrea Sawatzki Bücher, liest Hörbücher ein oder gibt Lesungen. "Und dann für jeden einzelnen Tag, an dem ich frei habe, zum Arbeitsamt zu laufen, das schaffe ich nicht", erklärte sie, betonte aber: "Das heißt natürlich auch, dass ich einmal von meiner staatlichen Rente auf keinen Fall leben könnte, wenn ich auf sie angewiesen wäre."

Mit Niederschlägen umzugehen, fiel ihr besonders früher schwer. "Ich liebe meinen Beruf, und es war schwer für mich zu verstehen, dass ich nicht besetzt wurde, weil ich einfach das falsche Gesicht für eine Rolle hatte, obwohl ich doch wusste, dass ich es eigentlich kann. Aber irgendwann hat das Telefon dann zum Glück wieder geklingelt und es kamen neue Projekte", erinnerte sie sich.

Neben ihrem Job als Schauspielerin ist Andrea Sawatzki inzwischen auch als Autorin erfolgreich. Im März 2013 erschien ihr erster Roman 'Ein allzu braves Mädchen', ihr zweites Buch 'Tief durchatmen, die Familie kommt' wurde jetzt sogar mit ihr in der Hauptrolle verfilmt.

Ihre Arbeit als Autorin ist für die Darstellerin indes gar nicht so weit von der Schauspielerei entfernt. "Ich genieße es außerordentlich, mich ab und zu in eine andere Welt hineinzubeamen und die Menschen, die mir dort begegnen, ein Stück weit zu begleiten", erklärte sie der 'Abendzeitung'. "Dieser Vorgang hat für mich ziemlich viel mit der Arbeit als Schauspielerin zu tun. Auch da muss ich mich gut in eine Figur hineindenken können, um ihr Handeln zu verstehen. Für mich hängen diese Berufe, also das Schreiben und das Spielen, eng zusammen. Sie ergänzen sich praktisch und ich glaube, dass ich auch als Schauspielerin vom Schreiben profitieren kann. Das Schreiben schärft den Blick", freute sich Andrea Sawatzki.

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