Andrea Berg wird 50: So wurde aus dem Funkenmariechen ein Schlagerstar

Andrea Berg: Ein Rotschopf macht Karriere
Sexy Auftritte dürfen die Fans weiterhin von Andrea Berg erwarten © sonymusic.de / Mark Hachmann / Benno Klandt

Andrea Berg ist klug, geschäftstüchtig und versprüht auf der Bühne jede Menge Sex-Appeal - und das wird sich auch nicht ändern, denn Künstlerinnen wie sie zeigen: Auch die 50 ist nur eine Zahl. Zumal wenn man so viel erreicht hat wie die gebürtige Krefelderin, die ihren Lebensmittelpunkt auf den Sonnenhof im baden-württembergischen Aspach verlegt hat. Bis dahin war es aber ein weiter Weg:

- Anzeige -

Zum 50. Geburtstag

Um Menschen, deren Nöte, Sorgen und die ganz großen Gefühle hat sich Andrea Zellen, so ihr Geburtsname, eigentlich schon immer gekümmert. Denn vor der Musik-Karriere arbeitete die gelernte Arzthelferin unter anderem auf der onkologischen Station eines Krankenhauses. Doch auch Show und Bühne hatten es der rheinischen Frohnatur ebenfalls schon damals angetan. Erste Erfahrungen sammelte die Tochter eines Feuerwehrmanns und einer Hausfrau im Karneval als tanzendes Funkenmariechen.

1992 wagte die mit ihren 1,68 Metern gar nicht mal so große Person einen Schritt, der Großes in Gang setzen sollte: Sie schickte ein Tape mit eigenen Gesangsaufnahmen an einen Produzenten. Wenig später wurde ihr Debütalbum "Du bist frei" (1992) aufgenommen und veröffentlicht, darauf auch die Stücke "Schau mir nochmal ins Gesicht" und "Kilimandscharo". Mit dem zweiten Album "Gefühle" (1995) gelang Andrea Berg der Durchbruch und mit der Single-Auskopplung "Die Gefühle haben Schweigepflicht" einer ihrer bis dato größten Erfolge.

Getoppt wurde der nur von ihrem "Best of"-Album, das die inzwischen siebenfache Echo-Gewinnerin 2001 veröffentlichte. Dafür gab es vielfache Gold- und Platin-Auszeichnungen. Außerdem ist es das Album, das sich bis heute am längsten in den deutschen und österreichischen Album-Charts halten konnte - auch Schlager-Prinzessin Helene Fischer (31) konnte mit ihrem "Best of" bislang nicht am Thron rütteln...

 

Das private Glück

 

Beruflich brachte eine Veränderung das große Glück. Und auch privat hat sie es vor vielen Jahren gefunden. Nach einer ersten Ehe mit ihrem Schlager-Kollegen Olaf Henning (47, "Cowboy und Indianer"), die nur von 2002 bis 2004 hielt, wagte sie den Schritt vor den Altar noch einmal:

2007 heiratete sie den Sportmanager, Hotelier und Sonnenhof-Mitgründer Ulrich Ferber. Beide leben mit Andrea Bergs Tochter Lena-Maria (17) aus einer früheren Beziehung auf der Hotelanlage, zu der auch viele Tiere gehören, in Kleinaspach bei Stuttgart. Ihr Mann brachte zwei Söhne mit in die Ehe, von denen einer, Andreas Ferber, inzwischen als Bergs Manager arbeitet.

 

Und so geht's weiter

 

Am 8. April erscheint Andrea Bergs neues Album "Seelenbeben". Im Herbst und Winter 2016/2017 tourt sie damit durch die großen Hallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr traditionelles Open-Air-Konzert "Heimspiel" findet am 22. und 23. Juli in Aspach statt.

spot on news

— ANZEIGE —