Amy Winehouse' Tod gibt Rätsel auf

Amy Winehouse: Keine "illegalen Substanzen" im Körper. Woran starb sie also?
Amy Winehouse: Keine "illegalen Substanzen" im Körper. Woran starb die Souldiva also wirklich? © REUTERS, ANDREA DE SILVA

Vater Mitch verstrickt sich in Widersprüche

Der Tod von Soul-Diva Amy Winehouse bleibt mysteriös. Jetzt liegen zwar erste Ergebnisse der Obduktion vor, wirkliche Klarheit bringen sie aber nicht. Demnach hätte die 27-Jährige zum Zeitpunkt ihres Todes keine „illegalen Substanzen“ im Körper gehabt. Das hätten die toxikologischen Untersuchungen der vergangenen Wochen ergeben, teilte die Familie Winehouse in London mit.

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Die Ergebnisse wiesen aber darauf hin, dass sie Alkohol getrunken haben könnte. Und hier ist der erste Widerspruch. Amys Vater hatte bei der Beisetzung seiner Tochter betont, dass sie vor ihrem Tod drei Wochen nichts getrunken habe. Auch Drogen habe sie schon länger nicht genommen.

Wenn sie aber angeblich keine illegalen Substanzen intus hatte, woran ist Amy dann gestorben? Bislang war man von einem tödlichen Mix aus Alkohol und Drogen oder einer Überdosis ausgegangen.

Ungewöhnlich ist auch die Schnelligkeit, mit der der toxikologische Befund vorlag. Kurz nach Amys Tod Ende Juli war von vier bis sechs Wochen die Rede gewesen – und jetzt gab es schon Resultate? Wie zuverlässig sind diese Ergebnisse, die die Familie jetzt öffentlich machte? Sind die Angaben wasserdicht, oder ist die Mitteilung nur der Schnellschuss einer Familie, die nicht wahrhaben will, dass ihre Tochter sich nicht aus dem Drogen- und Alkoholsumpf befreien konnte?

Fakt ist: Die eigentliche Todesursache ist weiterhin unklar. Man warte nun auf eine polizeiliche Anhörung im Oktober, so die Familie. Recht spät, könnte man meinen. Die Sache wird in jedem Fall immer undurchschaubarer...

(Bildquelle: Reuters)

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