Amy Winehouse: Kritik an Dokumentation

Amy Winehouse: Kritik an Dokumentation
Amy Winehouse starb vor rund vier Jahren an einer Alkoholvergiftung © ddp images

Die Dokumentation über das Leben und den Tod von Amy Winehouse erhitzt derzeit die Gemüter der Familie des verstorbenen Stars. Denn der Film namens "Amy: The Girl Behind The Name", der im kommenden Monat auf dem Filmfestival in Cannes Premiere feiern soll, entspräche schlichtweg nicht den Tatsachen. Laut der britischen Zeitung "The Sun" drohe der Vater der Musikerin nun sogar mit einer Verleumdungsklage gegen die Produzenten.

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"Irreführend und unwahr"

Vater Mitch Winehouse ist sich in dem Interview sicher, dass auch seine Tochter "außer sich vor Wut" über den Film gewesen wäre. Auch am Ex-Mann des verstorbenen Stars lässt er dabei kein gutes Haar: "Ihr Ex Blake Fielder-Civil behauptet in dem Film, ich sei der wirkliche Grund für Amys Zustand gewesen. Doch er war es, der ihr Crack und Heroin gab, der sie manipulierte und zum Missbrauch harter Drogen verführte. Es tut unglaublich weh, dass er solche Behauptungen aufstellen darf. Wir können den Film nicht verhindern, aber unsere Anwälte werden ihn sich ansehen. Wir behalten uns das Recht vor, wegen Verleumdung und übler Nachrede zu klagen."

In einem offiziellen Statement der gesamten Winehouse-Familie heißt es laut der US-Seite "Billboard" ebenfalls, dass der Film "irreführend" sei und "gravierende Unwahrheiten" enthalte. Außerdem suggeriere die Dokumentation, dass die Familie zu wenig getan habe, um den Drogen-Tod der Sängerin zu verhindern. Doch in Wirklichkeit habe die Familie "immense Anstrengungen betrieben, um Amy in allen Phasen zu helfen", so das Statement. Amy Winehouse wurde am 23. Juli 2011 tot aufgefunden, als Todesursache wurde eine Alkoholvergiftung mit über vier Promille im Blut diagnostiziert.

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