Amy Winehouse: Doku 'Amy' gibt ganz private Einblicke in das Leben des Ausnahmetalents

Zurzeit läuft im Kino die Dokumentation 'Amy', die mit sehr privaten Bild- und Tonaufnahmen das Leben der jungen Amy Winehouse zeigt.
Die Dokumentation 'Amy' zeigt mit sehr privaten Bild- und Tonaufnahmen das Leben der jungen Amy Winehouse. © dpa, PROKINO Filmverleih

Amy Winehouse: "Ich würde wahrscheinlich verrückt werden"

Vor vier Jahren wurde Soul-Sängerin Amy Winehouse tot neben drei leeren Wodkaflaschen in ihrer Londoner Wohnung gefunden - mit 4,16 Promille im Blut. Ihr Leben ist die Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Ausnahmetalents. Wir blicken zurück.

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Amys einzigartige Stimme machte sie zu einem herausragenden Jahrhunderttalent. Plattenfirmen rissen sich um die Diva, die nie ins Rampenlicht wollte. "Ich glaube nicht, dass ich jemals berühmt sein werde", sagte sie damals. "Ich glaube nicht, dass ich damit umgehen könnte. Ich würde wahrscheinlich verrückt werden." Doch Amy wird berühmt - der Ruhm ihr Verhängnis.

2006 gelingt der Britin der Durchbruch mit dem Album 'Back to Black'. Sie gewinnt fünf Grammys, verkauft 25 Millionen Platten. Doch mit so viel Erfolg kann Amy nicht umgehen: Sie kämpft gegen Bulimie, Alkohol und Drogen.

Der Erfolg wurde Amy Winehouse zum Verhängnis.
Amy Winehouse wurde nur 27 Jahre alt. © WENN.com, PF1

Eine Mitschuld an ihrer Drogensucht wird auch ihrem damaligen Ehemann Blake Fielder-Civil zugeschrieben, mit dem sie zwei Jahre lang verheiratet war. Er gestand in mehreren Interviews, sie an harte Drogen herangeführt zu haben.

In Belgrad sollte die Sängerin 2011 ihren Auftakt für die geplante Europatournee geben - es wird ein Fiasko. Amy singt nicht, die Menge buht. Einen Monat später, am 23. Juli, stirbt Winehouse im Alter von 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung.

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